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Werder Bremen Aufstellung: Die voraussichtliche Startelf gegen Hannover 96

Von Philipp Geiger
Dec 23, 2020, 9:28 AM GMT+1
Freut sich auf das Pokalspiel: Florian Kohfeldt
Freut sich auf das Pokalspiel: Florian Kohfeldt | Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
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Nach neun sieglosen Partien ist Werder Bremen am letzten Spieltag in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim 1. FSV Mainz 05 feierten die Grün-Weißen einen späten 1:0-Auswärtssieg. Zum Abschluss des Jahres soll im DFB-Pokal bei Hannover 96 der Einzug ins Achtelfinale unter Dach und Fach gebracht werden. Trainer Florian Kohfeldt blickt dem kleinen Nordderby voller Vorfreude entgegen.

Auf der Presserunde am Dienstagnachmittag machte Kohfeldt keinen Hehl daraus, dass K.o.-Spiele für ihn "einen ganz besonderen Reiz" haben. "Ich mag es gerne, wenn es um viel geht", betonte der Werder-Coach. "Nach dem Spiel wird es eine Mannschaft geben, die in der nächsten Runde ist und das wollen wir sein", sagte der 38-Jährige, der mit seinem Team die Favoritenrolle annehmen will. Experimente in Sachen Aufstellung werde es am Mittwochabend allerdings nicht geben. "Es wird die bestmögliche Mannschaft spielen", stellte der Fußballlehrer klar.

Kohfeldt warnte zudem davor, den Zweitligisten zu unterschätzen. "Sie haben eine große Konterstärke, schnelle Flügelspieler und spielen bei Ballverlust ein sehr gutes Gegenpressing", führte der Cheftrainer aus. Darüber hinaus verfüge Hannover über eine Mannschaft, die sehr viel Erstliga-Erfahrung mitbringt. "Wir müssen aktiv sein, was den Ballbesitz angeht, und defensiv im Moment des Ballverlustes nichts zulassen", forderte der Übungsleiter.

Füllkrug steht nicht im Kader

Die Personalsituation an der Weser blieb in den letzten Tagen unverändert. Mit Niclas Füllkrug (Trainingsrückstand), Davie Selke (Oberschenkelverletzung), Milot Rashica (Sehnenverletzung) und Leonardo Bittencourt (Sprunggelenksverletzung) fallen weiterhin vier Offensivspieler aus. "Wir haben bis zum letzten Moment überlegt, ob Fülle heute mittrainiert", erklärte Kohfeldt. Letztendlich habe man sich jedoch dagegen entschieden. Positive Nachrichten gab es von Ömer Toprak, der am Wochenende "einen Schlag auf die Achillessehne bekommen hat, aber zur Verfügung steht", so der Werder-Coach.

Soll im neuen Jahr wieder angreifen: Niclas Füllkrug
Soll im neuen Jahr wieder angreifen: Niclas Füllkrug | Oliver Hardt/Getty Images

Im Vergleich zum 1:0-Erfolg in Mainz wird Kohfeldt wohl die eine oder andere Veränderung an seiner Startelf vornehmen. In der Offensive könnte Tahith Chong für Romano Schmid in die Anfangsformation rutschen und neben Josh Sargent an vorderster Front auflaufen. Nach einer wenig überzeugenden Vorstellung am letzten Spieltag dürfte Yuya Osako seinen Platz in der Startelf verlieren. Jean Manuel Mbom ist eine Alternative zum Japaner.

Keinen Grund für Veränderungen gibt es auf den beiden Außenbahnen, wo Theodor Gebre Selassie und Ludwig Augustinsson beginnen werden. Im zentralen Mittelfeld wird Kohfeldt voraussichtlich wieder auf das Duo Kevin Möhwald/Maximilian Eggestein setzen. Da Toprak einsatzfähig ist, steht er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der Anfangsformation. In diesem Fall bildet der Ex-Dortmunder mit Marco Friedl und Christian Groß die Dreierkette vor Jiri Pavlenka, wobei Groß wohl immer wieder ins defensive Mittelfeld vorrücken dürfte. Milos Veljkovic ist ebenfalls eine Option für die Dreierkette.

Die voraussichtliche Werder-Aufstellung gegen Hannover 96 im Überblick:

So könnte Werder heute auflaufen
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