FC Schalke 04

Wer wird Schalkes Zweitliga-Tor hüten? Die Optionen sind überschaubar

Tal Lior
Isosport/MB Media/Getty Images
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Schalkes Torwart-Situation wird mit dem Abstieg nicht einfacher. Ralf Fährmann konnte sich in dieser Saison seinen Stammplatz zurückerobern, ein Verbleib ist jedoch aus mehreren Gründen fraglich. Hier gibt es eine Übersicht der derzeit denkbaren Lösungen für den Platz zwischen den Pfosten.

1. Die einfache Lösung: Ralf Fährmann

Ralf Faehrmann
Lars Baron/Getty Images

Wieso sollte Schalke nicht mit Ralf Fährmann weitermachen? Nun ja, der 32-jährige Torhüter war in den vergangenen Monaten nicht immer ein sicherer Rückhalt, sein immensen Gehalt von 2,5 Millionen Euro im Jahr wäre zudem eine unnötige Bürde im nächstjährigen Kaderumbruch. Es ist aber zugleich unklar, wie Schalke aus dem bis 2023 laufenden Vertrag mit Fährmann überhaupt rauskommen wird. Zum jetzigen Stand wird deshalb Fährmann wahrscheinlich weiterhin Schalkes Stammkeeper sein.

2. Die riskante Lösung: Markus Schubert

Markus Schubert
Alex Grimm/Getty Images

Markus Schubert könnte, wie bereits in der Saison davor, nach seiner Rückkehr aus Frankfurt Fährmann erneut im Zweikampf schlagen und Schalkes Stammtorhüter-Posten erobern. Nach anfänglich vielversprechenden Einsätzen stürzte Schuberts Form im S04-Kasten jedoch rasant ab, weshalb einige Fans den 22-jährigen Ex-Dresdner lieber verkaufen wollen. Mal sehen, was Sportvorstand Peter Knäbel von dieser Idee hält. Schubert hat jedenfalls in Frankfurt lediglich die Bank aufgewärmt.

3. Die auswärtige Lösung: Timon Wellenreuther?

Timon Wellenreuther
BSR Agency/Getty Images

Mit Schalke wurden bislang überraschend wenige Torhüter in Verbindung gebracht. Dies hat vielleicht etwas mit den vielen anderen offenen Baustellen zu tun. Sport1 hat nun mit Timon Wellenreuther tatsächlich die erste auswärtige Option mit dem Absteiger in Verbindung gebracht.

Der 25-jährige Ex-Schalker ist laut des Berichts ein Thema beim FC Schalke, der demnach einen Torwart verpflichten will, der auf Fährmann Druck ausüben kann. Es soll sogar bereits erste Gespräche zwischen den Parteien gegeben haben. Aufgrund seines noch bis 2024 laufenden Vertrags beim RSC Anderlecht wäre aber nur eine Leihe möglich.

Wellenreuther wechselte im vergangenen Sommer nach drei erfolgreichen Jahren beim niederländischen Erstligisten Willem II Tilburg zum belgischen Traditionsklub RSC Anderlecht, wo er sich nach einer anfänglichen Herausforderer-Rolle als Stammkeeper durchsetzte und in 23 Liga-Einsätzen vollends überzeugte.

Mittlerweile hat aber Wellenreuther seinen Stammplatz wieder verloren, aufgrund der zahlreichen Konkurrenz sehen seine Einsatzchancen auch in der nächsten Saison nicht so gut aus. Wellenreuther wäre dementsprechend eine interessante Alternative, Schalke wird sich aber mit Sicherheit noch mit anderen Lösungen beschäftigen.

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