Weghorst äußert sich zu Pöbel-Vorfall um Messi

Daniel Holfelder
Leo Messi und Wout Weghorst werden so schnell keine Freunde mehr
Leo Messi und Wout Weghorst werden so schnell keine Freunde mehr / Jean Catuffe/GettyImages
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Argentinien und die Niederlande lieferten sich einen verbissenen Kampf um den Einzug ins WM-Halbfinale. Am Ende behielten die Südamerikaner im Elfmeterschießen die Oberhand. Allerdings ging es auch nach der Partie heiß her. Superstar Lionel Messi ließ sich zu einer Pöbel-Attacke gegen Wout Weghorst hinreißen.


Während eines Interviews giftete Messi in Richtung des niederländischen Doppeltorschützen: "Was guckst du so, Dummkopf? Was guckst Du so? Hau ab hier, Dummkopf!"

Später erklärte Messi, dass Weghorst ihn und seine Mitspieler auf dem Platz provoziert habe. Der niederländische Angreifer selbst sagte nach dem Vorfall, er habe während des Interviews auf Messi gewartet, um ihm per Handshake zum Sieg zu gratulieren.

Messis Wut nach der Partie richtete sich nicht nur gegen den Ex-Wolfsburger. Auch mit der Schiedsrichterleistung war er unzufrieden. "Ich möchte nicht über Schiedsrichter sprechen, weil man dafür bestraft werden kann. Du kannst nicht sagen, was du denkst. Ich glaube, die Leute haben gesehen, was heute los war. Für ein Spiel wie dieses darf die FIFA nicht so einen Schiedsrichter auswählen", echauffierte sich der Offensivkünstler, der auch mit Bondscoach Louis van Gaal aneinandergeriet.

Schon nach seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 sorgte Messi mit einer Jubelgeste in Richtung von Gaal für Aufsehen. Messi hielt sich die Handflächen hinter beide Ohren und deutete an, was er laut talkSPORT nach dem Spiel bestätigte. "Du redest zu viel!", soll der Profi von Paris Saint-Germain in Richtung van Gaal gerufen haben.


WM-Experte Tobias Escher analysiert die K.o.-Runde und die Umbruchstimmung beim DFB:


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