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Wegen Corona-Krise: 1. FC Köln erwägt Staatshilfen

Christopher Kleis
Jan 25, 2021, 7:31 PM GMT+1
Horst Heldt muss beim 1. FC Köln alle register ziehen.
Horst Heldt muss beim 1. FC Köln alle register ziehen. | Pool/Getty Images
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Der 1. FC Köln ist der nächste Verein aus der Fußball Bundesliga, der die Inanspruchnahme von Unterstützung durch den Bund diskutiert. Vor allem die fehlenden Zuschauereinnahmen an Spieltagen machen den Domstättern schwer zu schaffen.

Laut Handelsblatt soll sich der Verein erwägen, nach Angebe des Wirtschaftsstabilisierungsfonds, genaue Hilfeleistungen zu beantragen. Unter anderem geht es dabei auch um eine mögliche Bürgschaft. Diese könnte eine Summe um die zehn Millionen Euro beinhalten.

Der 1. FC Köln wäre nicht der erste Bundesligaverein, der Hilfe beantragt. Schon im Juli letzten Jahres hatte der FC Schalke 04 eine Bürgschaft in Höhe von 31,5 Mio. Euro vom Land Nordrhein-Westfalen erhalten. Die Maßnahme war auf große Kritik gestoßen, hielt den hoch verschuldeten Verein aber zahlungsfähig.

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