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Serie A

Vorbild Bundesliga: Serie A will Liga verkleinern

Oscar Nolte
Serie A-Verbandschef Gabriele Gravina plant eine Reform der Serie A
Serie A-Verbandschef Gabriele Gravina plant eine Reform der Serie A / Claudio Villa/Getty Images
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Die Serie A plant eine Verkleinerung der Teilnehmer. Am Beispiel der Bundesliga sollen künftig nur noch 18 Mannschaften im italienischen Oberhaus antreten. Die Serie B würde in zwei Staffeln aufgeteilt werden.


Den Vorschlag für diese Reform lieferte laut Gazzetta dello Sport der Verbandschef Gabriele Gravina. Der italienische Verband FIGC hat diese Idee nun aufgenommen und arbeitet an der Umsetzung. Nach der Bundesliga wäre die Serie A damit die zweite europäische Top-Liga, in der nur 18 Mannschaften antreten.

Damit würde der Spielplan sich etwas entspannen und die Liga zudem attraktiver werden. Zudem sollen die Teilnehmer der italienischen Profiligen (Serie A, B und C) von 100 auf 90 verringert werden. Davon erhofft sich der Verband eine bessere Aufteilung der finanziellen Ressourcen. Leise Kritik soll es allerdings bereits von Vertretern der Serie A-Clubs geben, die befürchten, dass weniger Spiele zu einer Verringerung der TV-Einnahmen führen würden.

Erwartet werden daher zähe Verhandlungen zwischen dem Verband und Vertretern der Ligen. Die Verkleinerung der Serie A würde dazu führen, dass die Serie B in zwei Staffeln aufgeteilt wird, in denen jeweils 18 Clubs antreten. Selbiges würde für die Serie C gelten.

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