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"Vizemeister ist kein Titel": Rose will mit dem BVB die Bayern-Dominanz brechen!

Daniel Holfelder
Will Julian Nagelsmann und die Bayern hinter sich lassen: BVB-Coach  Marco Rose
Will Julian Nagelsmann und die Bayern hinter sich lassen: BVB-Coach Marco Rose / Stefan Matzke - sampics/GettyImages
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Am vergangenen Spieltag krönte sich der FC Bayern zum zehnten Mal in Folge zum deutschen Meister. Wenn es nach BVB-Coach Marco Rose geht, findet die bayerische Dominanz bald ein Ende.


"Die Bayern sind jetzt im zehnten Jahr deutscher Meister, und trotzdem möchte man sich nicht daran gewöhnen", betonte Rose auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Bochum. Bezugnehmend auf den zweiten Platz und den vermeintlichen Titel als Vizemeister stellte der 45-Jährige klar: "Es ist kein Titel. Es gibt nichts dafür."

Der zweite Platz schmerzt den BVB natürlich auch deshalb, weil man sich in den Pokalwettbewerben in dieser Saison reichlich blamiert hat. Nicht nur, dass man aus der leichtesten aller Champions-League-Gruppen ausschied. Auch die Niederlage gegen die Glasgow Rangers in der Europa League und natürlich das desaströse DFB-Pokal-Aus gegen Zweitligist St. Pauli steckt den Schwarz-Gelben noch immer in den Knochen.

"Wir konnten es dieses Jahr leider nicht nachweisen, dass wir im internationalen Vergleich nicht ganz so schlecht dastehen", drückte Rose das schwache Abschneiden etwas verklausuliert aus. Nun müsse man "schon ein bisschen neidisch rüber" nach Leipzig schauen, gab der Dortmunder Übungsleiter zerknirscht zu. Im Gegensatz zum BVB haben die Sachsen in dieser Spielzeit noch die Möglichkeit, sowohl den DFB-Pokal als auch die Europa League zu gewinnen.

Können es die BVB-Talente in Zukunft richten?

Ob der BVB den Bayern in den nächsten Jahren gefährlich werden kann, wird auch von der Entwicklung des eigenen Nachwuchses abhängen. Mit Tom Rothe, Jamie Bynoe-Gittens und
Lion Semic durften bereits drei vielversprechende Talente erste Einsatzzeit in der Bundesliga sammeln.

Auch in den kommenden Partien werde er den "ein oder anderen" Jungspund aufs Feld schicken, kündigte Rose an. Zugleich warnte er vor zu großen Erwartungen: "Der Sprung in den Männerfußball ist ein großer. Man muss dann schon auch aufpassen, dass du die Jungs nicht zu schnell verbrennst."


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