VfB Stuttgart

Abgang rückt näher: Kalajdzic sagt nein zum VfB

Daniel Holfelder
Wird den VfB wohl verlassen: Sasa Kalajdzic
Wird den VfB wohl verlassen: Sasa Kalajdzic / Matthias Hangst/GettyImages
facebooktwitterreddit

Seit Wochen schon steht beim VfB ein Abgang von Sasa Kalajdzic im Raum. Nun hat der Österreicher ein Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt.


Erst durch den Einstieg des neuen Investors Jako war es Sportdirektor Sven Mislintat überhaupt möglich, dem Angreifer ein Angebot zur Vertragsverlängerung zu unterbreiten. Obwohl Mislintat die Offerte als "sehr gut" bezeichnete, berichtet der kicker nun, dass Kalajdzic den Stuttgartern abgesagt hat.

Der 24-Jährige will den nächsten Schritt in seiner Karriere machen und weiß, dass er bei namhaften Klubs auf dem Zettel steht. Nicht nur in der Serie A (u.a. Milan, Inter und Juve) oder in der Premier League bei Tottenham hat man die Fühler nach dem 2-Meter-Hünen ausgestreckt. Auch der BVB denkt angeblich über eine Kalajdzic-Verpflichtung nach.

VfB muss weitere Leistungsträger verkaufen

Als Ablösesumme für Kalajdzic, dessen Vertrag 2023 ausläuft, stehen rund 20 Millionen Euro im Raum. Den Österreicher noch ein Jahr zu halten und ihn dann ablösefrei ziehen zu lassen, ist für die klammen Schwaben keine Option.

Im Gegenteil: Wie schon in den letzten Transferperioden muss der Tabellenvierzehnte auch im Sommer einen Transferüberschuss von mindestens 25 Millionen Euro erzielen. Neben Kalajdzic wird der VfB also noch weitere Stammspieler abgeben müssen - prominent werden Borna Sosa und Orel Mangala gehandelt.

Einen Teil der Transfererlöse werden die Schwaben auch in einen Nachfolger für ihren Torjäger investieren. Da die Fußstapfen des Österreichers für die jungen Wahid Faghir und Thomas Kastanaras noch zu groß sind, fahndet Mislintat aktuell nach einem geeigneten Kandidaten.


Alle News zum VfB bei 90min:

Alle VfB-News
Alle Transfer-News
Alle Bundesliga-News

facebooktwitterreddit