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VfB Stuttgart holt zweiten Investor an Bord

Jan Kupitz
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VfB Stuttgart / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Der VfB Stuttgart hat den Ausrüster-Vertrag mit Jako verlängert. Zudem wurde bekannt, dass das Sportartikel-Unternehmen bei den Schwaben einsteigt und Anteile übernimmt.


Ursprünglich war der Vertrag zwischen Jako und dem VfB Stuttgart bis 2023 datiert. Am Donnerstag gaben die Schwaben bekannt, dass man sich mit dem Ausrüster auf eine langfristige Zusammenarbeit bis 2029 geeinigt hat.

Doch nicht nur das: Das schwäbische Unternehmen steigt des Weiteren auch als Investor des VfB ein! Laut Angaben der Bild hat Jako 1,16 Prozent der Anteile erworben, wodurch die Schwaben eine einmalige Finanzspritze von rund vier Millionen Euro erhalten.

Jako ist nach Ankerinvestor Daimler AG (11,16 Prozent der Anteile) der zweite Investor der Stuttgarter, die nach Vorstellungen von VfB-Präsident Claus Vogt bevorzugt auf mehrere kleine Investoren, anstatt auf einen zweiten großen neben Daimler bauen möchten.

"Jako ist ein guter Partner, der nicht nur Klamotten liefert, sondern uns auch immer unterstützt. Das ist die Grundlage. 2029 ist eine lange Zeit. Wir wollen regionale und strategische Partner, dafür sind wir sehr dankbar", teilte Noch-Boss Thomas Hitzlsperger dem Boulevardblatt mit.

Die zusätzlichen Einnahmen werden allerdings nicht in neue Transfers fließen, wie der 39-Jährige ausführte: "Wir hatten die letzten zwei Jahre Umsatzeinbrüche. Wir sind aktuell in der Position, wo uns das Geld helfen kann, einen Spieler zu halten. Aber wir können nicht auf Shopping-Tour gehen. Es hilft uns extrem, die schwierige Situation zu meistern. Unser Ziel ist, Spieler und Mannschaft zu entwickeln. Wenn wir jetzt einen Spieler halten können, weil es so ein Investment gibt, dann ist das von großer Bedeutung."


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