Verbraucher­zentrale bereitet Sammelklage gegen DAZN vor

Simon Zimmermann
DAZN droht eine Klage der Verbraucherzentrale
DAZN droht eine Klage der Verbraucherzentrale / INA FASSBENDER/GettyImages
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Die Preiserhöhung von Streaming-Anbieter DAZN hat für sehr viel Unmut gesorgt. Nun hat sich der Bundesverband der Verbraucher­zentrale (vzbz) eingeschaltet - und strebt eine Sammelklage an.


Gegen die satten Preiserhöhungen bei DAZN will die Verbraucherzentrale mit einer sogenannten Musterfeststellungsklage vorgehen - zumindest für die Kunden, die zum Zeitpunkt der Umstellung bereits Abonenten waren. Der vzbz hält die zugrundeliegende Klausel der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für intransparent (via Bild).

Mit einer Sammelklage wolle man nun die erhöhten Gebühren vom Streaming-Anbieter zurückholen. Es sollen dafür DAZN-Kunden gefunden werden, die davon betroffen sind und für die man Klage einreichen kann.

Bekommt der vzbz Recht, müsste DAZN viel Geld an die Bestandskunden zurückzahlen. Nach der Preiserhöhung für Neukunden Anfang 2022, zog DAZN ab dem 1. August 2022 auch bei Bestandskunden nach. Das Jahresabo kostet seither 24,99 Euro statt zuvor 12,49 Euro. Mit der Möglichkeit einer monatlichen Kündigung kostet es mittlerweile 29,99 Euro (zuvor 14,99 Euro).

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