Vaterfreuden: Grillitsch ließ sich für die Geburt seiner Tochter auswechseln

Für die Geburt seiner Tochter ließ sich Hoffenheims Florian Grillitsch zur Halbzeitpause gegen Roter Stern auswecchseln
Für die Geburt seiner Tochter ließ sich Hoffenheims Florian Grillitsch zur Halbzeitpause gegen Roter Stern auswecchseln / DeFodi Images/Getty Images
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Im Europa-League-Spiel zwischen der TSG Hoffenheim und Roter Stern Belgrad (2:0) wurde Florian Grillitsch zur Halbzeitpause ausgewechselt. Wie Sebastian Hoeneß nach dem Spiel verriet, waren Vaterfreuden der Grund. Nach der Geburt seiner Tochter freut sich der Österreicher auf das Auswärtsspiel in der Bundesliga bei Ex-Klub Werder Bremen.

In der Regel werden Fußballer für eine Partie freigestellt, wenn die Partnerin ein Kind erwartet und die Geburt kurz bevorsteht. Joshua Kimmich vom FC Bayern fehlte daher am vergangenen Sonntag, als die Münchner mit 4:1 bei Arminia Bielefeld gewannen. Florian Grillitsch hingegen begann zum Europa-League-Auftakt der TSG Hoffenheim gegen Roter Stern Belgrad in der Startelf und verabschiedete sich erst in der Halbzeitpause Richtung Krankenhaus.

Für die Geburt seiner Tochter hatte sich der 25-Jährige nach dem Pausenpfiff auswechseln lassen, wie Sebastian Hoeneß im Anschluss berichtete: "Florian hat den Wunsch geäußert, da gab es für uns keine Diskussionen", wird der TSG-Trainer vom Sport-Informations-Dienst zitiert (via Sky). "Er hat sich schnell umgezogen und ist zu seiner Frau geeilt. Jetzt hoffen wir, dass wir ein gesundes Europapokal-Baby bekommen."

Wie der Verein am Freitag in den sozialen Medien bekanntgab, ist die Tochter von Grillitsch und seiner Frau Hannah um 03:53 Uhr morgens zur Welt gekommen. Jetzt dürfte der Fokus aber wieder auf den Fußball gelegt werden, am Wochenende gastiert die TSG bei Werder Bremen - für Grillitsch eine besondere Partie: "Ich freue mich jedes Mal, wenn ich nach Bremen komme und dort spielen kann", so der Ex-Bremer (2013 - 2017) im Interview mit DeichStube. "Bei Werder bin ich als Profi groß geworden. Dort hat sich mir die Möglichkeit eröffnet, in die Bundesliga einzusteigen."

Nach 54 Pflichtspielen für die Profis wechselte er nach Hoffenheim, bereut hat er diesen Schritt keineswegs: "Ich bin mehr als zufrieden. In Hoffenheim habe ich den nächsten Schritt gemacht, spiele regelmäßig international. Sogar schon in der Champions League und aktuell wieder in der Europa League."