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Gigantischer TV-Deal aus den USA: Premier League distanziert sich weiter

Simon Zimmermann
Die Premier League hat den nächsten fetten TV-Deal abgeschlossen
Die Premier League hat den nächsten fetten TV-Deal abgeschlossen / Alex Livesey - Danehouse/GettyImages
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Der nächste fette TV-Deal zementiert die finanzielle Vorherrschaft der Premier League unter den europäischen Topligen. Das englische Oberhaus soll bis 2028 knapp 2,4 Milliarden Euro für die Übertragungsrechte in den USA erhalten.


Wie die New York Times berichtet, wird der TV-Sender NBC für den neuen Sechsjahresvertrag 2,7 Milliarden US-Dollar bezahlen - umgerechnet sind das etwa 2,37 Milliarden Euro. Der Deal umfasst alle 380 Spiele der Saison und ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit. NBC überträgt die Premier League in den USA bereits seit 2013.

Beim letzten Deal hatte die Senderkette noch 1,1 Milliarden Dollar bezahlt. Nun hat sich der Preis mehr als verdoppelt. Bedeutet für die englische Liga: Rund 450 Millionen Dollar pro Saison kommen allein aus den USA. Zum Vergleich: ESPN hatte im Mai die Rechte an La Liga erworben - für 1,4 Milliarden Dollar, was rund 175 Millionen Dollar pro Jahr entspricht.

Bundesliga hinkt weit hinterher: Nicht mal ein Zehntel der Premier-League-Summe aus den USA

Schnell wird deutlich, dass der neue NBC-Deal der mit Abstand höchste TV-Vertrag mit ausländischen Fußballligen in den USA ist. Die Premier League kann dadurch die Kluft zu La Liga, Serie A, Bundesliga und Ligue 1 noch einmal deutlich vergrößern.

Die Bundesliga läuft seit dieser Saison bei ESPN+. Bis 2027 hat sich die Walt Disney Company die TV-Rechte am deutschen Oberhaus gesichert. Wie SPONSOR berichtet, werden dafür 35 Millionen Euro pro Spielzeit fällig. Im Vergleich zur Premier League ein Kleckerbetrag.

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