TSG 1899 Hoffenheim

Angelo Stiller erklärt Bayern-Abgang: "War wie ein Schlag ins Gesicht"

Tal Lior
Angelo Stiller im Trikot der U21-Nationalmannschaft Deutschlands
Angelo Stiller im Trikot der U21-Nationalmannschaft Deutschlands / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Im Sommer verlor der FC Bayern mit Angelo Stiller ein spannendes Eigengewächs an Liga-Konkurrent TSG Hoffenheim. Der 20-jährige zentrale Mittelfeldspieler erklärte im Sky-Interview seine Beweggründe für den Wechsel.


Stiller war beim Gewinn der Drittligameisterschaft der Bayern-Amateure absoluter Leistungsträger und eigentlich für den Durchbruch bei den Profis prädestiniert. Dem U21-Nationalspieler Deutschlands wurden jedoch andere Spieler vorgezogen, weshalb er ein weiteres Jahr bei der Reserve verbringen musste und anschließend dem Verein den Rücken zukehrte.

"Es war wie ein Schlag ins Gesicht. Ich habe damit gerechnet, dass ich eine Chance bekomme", sagte Stiller über den Sommer 2020, als Bayern mit den Verpflichtungen von Marc Roca und Tiago Dantas seine Chancen auf den Durchbruch gänzlich zunichte machte. "Von der Presse habe ich erfahren, dass Spieler verpflichtet wurden, die auf meiner Position spielen. Darüber war ich schockiert."

In Zukunft könnte sich der FC Bayern noch über den ablösefreien Abgang ärgern, denn Stiller scheint in der Bundesliga eine gute Entwicklung zu nehmen. Bei der TSG hat er schon acht Pflichtspiele bestritten, sieben davon als Startelf-Spieler. Mit Sebastian Hoeneß, der Stiller schon bei den Bayern-Amateuren trainiert hat, hat der Mittelfeld-Regisseur zudem den perfekten Mentor auf der Trainerposition.

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