Paukenschlag bei den TSG-Frauen: Hoffenheim trennt sich von Trainer Gabor Gallai!

Simon Zimmermann
Gabor Gallai wurde von der TSG freigestellt
Gabor Gallai wurde von der TSG freigestellt / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
facebooktwitterreddit

Nach zehn Spieltagen überwintert die TSG Hoffenheim auf dem fünften Tabllenplatz. Für die TSG-Frauen nicht wirklich zufriedenstellend. Am Dienstagabend folgte die personelle Konsequenz: Trainer Gabor Gallai muss etwas überraschend gehen.


"Geschäftsführung und Vereinsvorstand der TSG Hoffenheim haben die aktuelle Situation nach Ablauf einer sportlich nicht zufriedenstellend verlaufenen Vorrunde kritisch bewertet und zu diesem Schritt entschlossen", teilte Ralf Zwanziger mit.

Der TSG-Abteilungsleiter Frauenfußball fügte hinzu: "Gabor hat einen enormen Anteil an der großartigen Entwicklung bis hin zur Champions-League- Teilnahme unserer Mannschaft. Für seine Arbeit sind wir ihm sehr dankbar. Gleichwohl konnten wir vor der negativen Entwicklung der vergangenen Monate die Augen nicht verschließen. Ein Wechsel auf der Trainerposition war nach einer Analyse der Situation für uns die einzige Lösung."

Co-Trainerin Nadine Rolser soll die Mannschaft zunächst auf die Rückrunde vorbereiten. "Wir sind optimistisch, eine schnelle Nachfolgeregelegung zu finden und stehen bereits in Kontakt mit einem interessanten Kandidaten. Zunächst wird sich Nadine Rolser um die Vorbereitung auf die Rückrunde kümmern. Sie hat in ihrer ersten Saison ihre Qualität bewiesen und genießt unser Vertrauen", so Zwanziger.

Folgt Stephan Lerch auf Gallai?

Als Trainer-Nachfolger gehandelt nach 90min-Infos Stephan Lerch. Der 38-Jährige wäre sozusagen eine interne Lösung. Lerch trainiert seit dieser Saison die U19-Junioren der TSG und war zuvor für die U17 zuständig. Lerch besitzt aber auch große Erfahrung im Frauenfußball. Von 2017 bis 2021 war er Cheftrainer der Frauen des VfL Wolfsburg.

Stephan Lerch
Stephan Lerch als Trainer der Wölfinnen / Lars Baron/GettyImages

Sollte Lerch tatsächlich übernehmen, würde das nur die großen Ambitionen der TSG in Richtung Platz drei und der Champions League untermauern.

facebooktwitterreddit