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Transfercoup perfekt: Paulo Dybala wechselt zur AS Rom

Jan Kupitz
Paulo Dybala
Paulo Dybala / Valerio Pennicino/GettyImages
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Der Transfercoup der AS Rom ist perfekt: Paulo Dybala hat bei den Giallorossi einen Vertrag bis 2025 unterzeichnet.


Nach seinem Aus bei Juventus Turin hatte Paulo Dybala in diesem Sommer bei der Vereinssuche die freie Wahl. Lange Zeit galt ein Wechsel zu Inter Mailand als das wahrscheinlichste Szenario, ehe sich die Roma und José Mourinho urplötzlich einschalteten und den Argentinier vom Projekt in der Ewigen Stadt überzeugten.

Mit Dybala, so die Hoffnung der Giallorossi, kann der Verein endlich wieder um Titel mitspielen. Der Gewinn der Conference League war ein erster Schritt - doch 'The Special One' will natürlich um die größten Trophäen mitspielen und nicht nur den kleinsten aller internationalen Pokalwettbewerbe gewinnen. Da hilft ein begnadeter Spielmacher wie Dybala zweifelsohne.

"Die Tage vor der Vertragsunterzeichnung waren eine Kombination aus vielen Emotionen: Die Entschlossenheit und die Schnelligkeit, mit der die Roma gezeigt hat, dass sie mich will, haben den Ausschlag gegeben", sagte Dybala. "Ich komme zu einer Mannschaft, die wächst, zu einem Verein, der eine immer solidere Grundlage für die Zukunft schafft, und zu einem Trainer, José Mourinho, mit dem es ein Privileg ist, zusammenzuarbeiten. Als Gegner habe ich die Atmosphäre bewundert, die die Fans der Giallorossi schaffen, und ich kann es kaum erwarten, sie mit dem Trikot der Roma zu begrüßen."

Eine Überraschung gab es bei der Wahl der Trikotnummer: Obwohl Vereinslegende Francesco Totti einverstanden war, Dybala seine legendäre Nummer 10 (die seit Tottis Karriereende verwaist ist) zu geben, entschied sich der Argentinier für die 21, die er auch in der Nationalmannschaft trägt. Die 10 bei der Roma zu übernehmen, war dem 28-Jährigen wohl eine zu große Bürde.

Mini-Ausstiegsklausel für Dybala?

Die Roma soll bei Dybala die Option für ein weiteres Vertragsjahr besitzen. Allerdings hat der Kontrakt einen dicken Haken, wie die römische Tageszeitung Il Messaggero berichtet: Der Argentinier erhält eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Angesicht seines Marktwertes in Höhe von geschätzten 35 Millionen Euro eine äußerst geringe Summe.


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