Torwartfrage bald geklärt? Omlin erhält wohl Freigabe für Gladbach-Wechsel

Dominik Hager
Jonas Omlin steht vor einem Wechsel zu den Fohlen
Jonas Omlin steht vor einem Wechsel zu den Fohlen / Sylvain Lefevre/GettyImages
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Roland Virkus hat vor einigen Tagen zwar verdeutlicht, dass Yann Sommer bis zum Saisonende im Gladbacher Tor stehen wird - allerdings war schnell klar, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Die Fohlen möchten die langjährige Nummer eins lediglich nicht ohne Ersatz ziehen lassen. Hierbei scheint der Klub jedoch vor einem Durchbruch zu stehen.


Borussia Mönchengladbach schien sich schnell auf Jonas Omlin als Sommer-Nachfolger festgelegt zu haben. Zuletzt deutete aber vieles darauf hin, dass der Ligue-1-Klub Montpellier HSC den 29-jährigen Schweizer nicht abgeben möchte. Dazu sind sie auch nicht verpflichtet, da der Spieler noch einen gültigen Vertrag bis Sommer 2024 hat.

Nun berichtet Sky jedoch, dass der französische Abstiegskandidat den Torhüter doch im Winter abgeben würde. Dies würde bedeuten, dass auch Sommer grundsätzlich die Wechsel-Freigabe erhalten kann.

Omlin-Deal hängt auch vom FC Bayern ab

Ganz so einfach gestaltet sich die Angelegenheit jedoch nicht. Sommer darf nur gehen, wenn die Bayern genau die Summe zahlen, die Gladbach in Omlin investieren muss. Um wie viele Millionen es sich dabei handelt, kann nur spekuliert werden, jedoch dürften etwa sechs bis acht Millionen Euro zur Debatte stehen. Noch müssen alle Beteiligten einen Schritt aufeinander zugehen, damit der Deal klappen kann.

Omlin verfügt über die Erfahrung von 110 Spielen in der Super League (für Luzern und Basel) sowie 74 Spielen in der Ligue 1. In der laufenden Saison musste der Keeper in 14 Spielen 26-mal hinter sich greifen. Fünf Spiele verpasste er wegen einer Rotsperre und einer Verletzung. Allzu gut verliefen die letzten Monate des viermaligen Nationalspielers aus der Schweiz also nicht. Gladbach scheint das jedoch nicht abzuschrecken. Der Keeper würde wohl die sofortige Nummer eins werden, jedoch könnte der erst 21-jährige Jan Olschowsky durchaus Druck auf den Routinier aufbauen.


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