Top-Scorer Niclas Füllkrug lässt Zukunft in der Nationalmannschaft offen

Niclas Füllkrug
Niclas Füllkrug / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft in Katar schon nach der Gruppenphase ausgeschieden. Das trifft auch Newcomer Niclas Füllkrug hart.


Der Werder-Stürmer avancierte in nur 66 Einsatzminuten mit zwei Toren und einer Vorlage zum besten Scorer der deutschen Nationalmannschaft in Katar. Gerne hätte er seine Bilanz noch weiter hochgeschraubt. "Es war mega schön für mich, dabei gewesen zu sein. Aber ich habe es mir auch anders vorgestellt, das muss ich ganz ehrlich sagen", sagte der 29-Jährige.

Dass er in keinem Spiel von Beginn an auf dem Platz stand, hat viele Experten und Fans überrascht. Füllkrug offenbarte nun, dass er deshalb nicht sauer auf Bundestrainer Hansi Flick sei. "Der Trainer hat ganz normal mit mir geredet, er kommuniziert sehr offen und sehr gut; das freut mich", erklärte er. "Alles andere ist seine Entscheidung. Ich versuche, immer Gas zu geben. Es ist auch nicht so einfach. Man kann nicht immer als Joker reinkommen und treffen, auch wenn es heute wieder geklappt hat."

Seine ersten vier Länderspiele hat der Bremer nun also mit drei Toren und einer Vorlage abgeschlossen. Eine Einladung zu den nächsten Länderspielen im Frühjahr gilt somit eigentlich als sicher. Doch will Füllkrug überhaupt weiterhin für die Nationalmannschaft auflaufen? Immerhin gilt er als Familienmensch. Er wäre für längere Zeiträume von seiner Tochter und Frau getrennt.

Er ließ seine Zukunft unmittelbar nach dem Spiel offen. Auf die Frage, ob er an der EM 2024 in Deutschland teilnehmen möchte, antwortete er lediglich: "Lasst mich das erst mal verdauen."


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