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EM 2020

Timothy Castagne über seine EM-Verletzung: "Wäre vielleicht das Ende meiner Karriere gewesen"

Tal Lior
Evgenia Novozhenina - Pool/Getty Images
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Das derzeitige EM-Turnier wurde für viele Spieler zum gesundheitlichen Verhängnis. Dies war nicht nur bei Christian Eriksen der Fall, sondern auch zu fast demselben Maße bei Belgiens Timothy Castagne.


Der 25-jährige Rechtsverteidiger verletzte sich bei einem Zusammenprall mit Daler Kuzyaev im ersten Gruppenspiel gegen Russland und wurde bereits nach 27 Minuten ausgewechselt. Die Diagnose? Doppelter Augenhöhlenbruch. Danach konnte er bei der EM nicht mehr weiterspielen und musste sich einer Operation unterziehen.

"Meine Augenhöhle war an 6 Stellen gebrochen. Der Arzt sagte mir, dass ich Glück gehabt habe", schilderte der Leicester-Profi im Gespräch mit der belgischen Zeitung Het Laatste Nieuws. "Wäre der Aufprall 3 Zentimeter höher gewesen, hätte ich einen Hirnschaden erleiden können. Das wäre vielleicht das Ende meiner Karriere gewesen."

Castagne geht es mittlerweile besser, der Saisonstart mit Leicester ist nicht gefährdet. Er wird jedoch zugleich mindestens einen Monat lang eine Schutzmaske tragen müssen.

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