"Ich kann selber anrufen" - Meunier verzichtet künftig auf einen Berater

Oscar Nolte
Thomas Meunier
Thomas Meunier / Lars Baron/GettyImages
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Thomas Meunier wird seine Transfer- und Vertragsverhandlungen künftig alleine regeln. Der Belgier wird sich fortan selbst vertreten und verzichtet darauf, einen Berater zu beschäftigen. Sein Vertrag beim BVB ist noch bis 2024 gültig.


Thomas Meunier konnte sportlich noch nicht vollends in Dortmund überzeugen. Dafür genießt der Belgier aber eine hohe Wertschätzung bei den Fans, vor allem bedingt durch seine nahbare und direkte Art in der Öffentlichkeit.

Meunier vertritt sich bei Transfer- und Vertragsverhandlungen selbst

Und auch das aktuellste Statement des Belgiers dürfte ihm wieder einige Sympathien zutragen: Meunier verzichtet in Zukunft auf einen Berater und vertritt sich fortan selbst. Sein langjähriger Berater Jacques Lichtenstein hat sich aus der Branche zurückgezogen, Meunier verzichtet nun darauf, sich Ersatz zu suchen.

"Es stimmt, dass ich mich nun selbst vertrete. Ich finde das nicht ungewöhnlich", erklärte der 31-Jährige gegenüber Sport1. "Ich bin lange im Fußball-Geschäft und kenne nach all den Jahren die Verantwortlichen aller großen Vereine. Ich habe alle Kontakte. Wenn es irgendwann vielleicht so weit sein sollte, dass ich eine neue Herausforderung brauche, kann ich die Vereine selbst anrufen und dies regeln."

Meunier sieht Zukunft beim BVB

Ein durchaus bemerkenswerter Schritt, den in der jüngeren Vergangenheit auch schon andere Spieler - zumindest ansatzweise - gegangen sind: Kevin de Bruyne und Joshua Kimmich verhandelten ihre aktuellen Verträge ebenfalls ohne die Mithilfe eines Beraters.

Meunier wird mit dem BVB sicher auch zeitnah die Verhandlungen über ein neues Arbeitspapier aufnehmen, da sein aktueller Vertrag nur noch für anderthalb Jahre gültig ist. An einen Abschied denkt der Belgier derzeit nicht. "Ich habe noch anderthalb Jahre Vertrag beim BVB. Das ist ein großer Verein, mit dem ich noch viel vorhabe", stellte er klar.


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