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Sorgt ausgerechnet der FC Barcelona dafür, dass Mbappé bei Real Madrid landet?

Dec 16, 2020, 2:50 PM GMT+1
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PSG hofft weiterhin, mit dem Duo Mbappé und Neymar in die nächste Saison zu gehen | FRANCK FIFE/Getty Images
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Die ungeklärte Zukunft von Superstar Kylian Mbappé hält die Spitze des europäischen Fußballs weiterhin in Atem. Vor einigen Wochen verkündete PSG-Sportdirektor Leonardo, nicht ohne optimistischen Unterton, die Verhandlungen mit dem Weltmeister (und im selben Atemzug mit Neymar) bis Jahresende intensivieren zu wollen. Doch einen Durchbruch in den Gesprächen konnte er bislang nicht vermelden.

Und so dreht sich das Gerüchte-Karussell um den Franzosen auch immer schneller. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich Real Madrid, für dessen Boss Florentino Pérez die Personalie Mbappé fast schon zur Obsession geworden ist.

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Der Traum von Real-Boss Florentino Pérez hat einen Namen: Kylian Mbappé! | Jonathan Moscrop/Getty Images

Der Traum des Baulöwen ist es, Mbappé in den Reihen der Königlichen zu wissen, wenn die pharaonischen Arbeiten am Bernabéu-Stadion abgeschlossen sind. Dies soll 2022, spätestens aber 2023 der Fall sein. Die Verpflichtung des Stürmers würde für den Klub die größte Transfer-Aktion seiner an großen Verpflichtungen nicht armen Geschichte bedeuten.

Aufeinandertreffen von Barça und PSG im Champions-League- Achtelfinale als Zünglein an der Waage?

In diesem Zusammenhang spekuliert die in Madrid erscheinende as, dass bereits die nächste Runde in der Königsklasse Klarheit schaffen könnte. Denn PSG trifft Mitte Februar im Achtelfinale auf den FC Barcelona. Ein Ausscheiden, so das Blatt, könnte Mbappé den letzten fehlenden Impuls geben, die Verhandlungen mit seinem jetzigen Arbeitgeber definitiv als beendet zu erklären - und den Sirenengesängen aus der spanischen Hauptstadt zu folgen.

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Nasser El-Khelaifis nachdenkliche Miene nach der Ziehung der Knallerpaarung Barça-PSG! | VALERY HACHE/Getty Images

Denn genauso besessen wie Pérez seine Verpflichtung vorantreibt, ist Mbappé hinter dem Gewinn des Henkelpotts her. Er sieht sich als Gewinner - und will entsprechend in einer Gewinner-Mannschaft spielen. Der viermalige Champions-League-Sieger aus den letzten sechs Jahren wäre dafür natürlich prädestiniert.

Zudem würde Mbappé unter seinem Jugend-Idol Zinédine Zidane trainieren, dessen Verbleib in Madrid über die laufende Spielzeit hinaus durch die letzten guten Resultate gegen Mönchengladbach, Sevilla und Atlético (dem am Dienstagabend ein 3:1 gegen Athletic Bilbao folgte) zumindest wieder etwas wahrscheinlicher geworden ist.

Und so verknüpfen sich abermals - und nicht zum ersten Mal in ihrer Historie - die Schicksale der beiden großen spanischen Klubs. Während der aussichtsreiche Präsidentschaftskandidat der Katalanen, Joan Laporta, zur Zeit in Madrid seinen Wahlkampf bestreitet, hoffen sie im Februar bei den Königlichen auf einen Sieg des Erzrivalen gegen Mbappés PSG.

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