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So viel gaben die Premier-League-Klubs in der Saison 2019/20 für Spielerberater aus

Jurgen Klopp
Der FC Liverpool hat in dieser Saison am meisten für Spielerberater bezahlt | Shaun Botterill/Getty Images

Die BBC hat einen Bericht über die Ausgaben der Premier-League-Vereine für Spielerberater veröffentlicht. Insgesamt wurden 291 Millionen Euro ausgezahlt. Die höchsten Beraterhonorare hat in dieser Saison der FC Liverpool gezahlt. Mit Ausgaben von mehr als 33 Millionen Euro übertrifft der Spitzenreiter der Premier League die Klubs am unteren Ende des Rankings um ein Vielfaches.

Auf der Ausgabenseite hat Liverpool eine entspanntere Saison als in den vergangenen Jahren hinter sich. 10,4 Millionen Euro investierte der amtierende Spitzenreiter der Premier League in neues Spielermaterial, Winterneuzugang Takumi Minamino war mit einer Ablösesumme von 8,5 Millionen Euro der teuerste Transfer dieser Saison.

Doch Liverpool hat auch fleißig Spieler abgegeben, sich so einen Überschuss von 31,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Allein der Transfer von Danny Ings zum FC Southampton brachte 22 Millionen Euro ein, Ryan Kent wechselte für 7,2 Millionen Euro zu den Glasgow Rangers, Simon Mignolet für 7 Millionen Euro zum FC Brügge. Weil Spielerberater auch an Verkäufen ordentlich mitverdienen, musste der Klub laut der BBC aber umgerechnet etwa 33,5 Millionen Euro an die Berater zahlen.

Jurgen Klopp
Über 33 Millionen Euro mussten die von Jürgen Klopp trainierten Reds in dieser Saison für Spielerberater zahlen. | Shaun Botterill/Getty Images

Spurs trotz großer Investitionen nur im unteren Mittelfeld

Knapp dahinter liegt Manchester City mit Ausgaben in Höhe von 32 Millionen Euro - im Vergleich zu den Investitionen in neue Spieler (166,82 Mio. Euro, via transfermarkt.de) eine geringe Summe. Auf die Cityzens folgen Stadtrivale Manchester United (30,4 Millionen Euro), der FC Chelsea (29 Millionen Euro) und überraschend der FC Everton (18,7 Millionen Euro). Die Toffees, bei denen Ex-Bayern-Trainer Carlo Ancelotti an der Seitenlinie steht, hatten im abgelaufenen Sommer für knapp 120 Millionen Euro auf dem Transfermarkt zugeschlagen und unter anderem Alex Iwobi, Moise Keane und Jean-Philippe Gbamin verpflichtet.

Trotz Ausgaben im dreistelligen Millionenbereich zahlte Tottenham Hotspur nur 13,8 Millionen Euro an Spielerberater. Damit liegen die Spurs auf Rang neun. Während sich die Klubs im unteren Drittel zwischen 11 und 7,4 Millionen Euro bewegen, haben Norwich City (5,4 Millionen Euro), Sheffield United (4,7 Millionen Euro) und der FC Burnley (4,3 Millionen Euro) mit Abstand die geringsten Provisionen gezahlt. Das spiegelt sich in der Tabelle aber nur bedingt wider: So liegt Norwich abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, Sheffield belegt hingegen Rang acht. Burnley liegt auf Platz zwölf.