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Simakan erklärt RB-Wechsel - Wegen seiner Verletzung haben andere Klubs das Interesse verloren

Nikolas Pfannenmüller
Leipzigs Neuzugang Mohamed Simakan hat sich zum Stammspieler gemausert.
Leipzigs Neuzugang Mohamed Simakan hat sich zum Stammspieler gemausert. / Martin Rose/GettyImages
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Mohamed S. lautet der Namen des talentierten Sommer-Neuzugangs von RB Leipzig. Gemeint ist zwar nicht Mohamed Salah - den hätte Leipzig wohl sicherlich auch gern in seinen Reihen - sondern Mohamed Simakan. Der 21-jährige Franzose hat vielversprechende Anlagen und ist unter Trainer Jesse Marsch in der Innenverteidigung gesetzt. Wie Simakan nun verraten hat, profitierten die Sachsen bei seinem Transfer auch davon, dass andere Vereine aufgrund seiner Verletzung das Interesse verloren.


In der vergangenen Spielzeit noch in Diensten von Racing Straßburg stehend, sollen abgesehen von Leipzig auch andere bekannte Vereine an Simakan interessiert gewesen sein - bis zu einem weitreichenden Ereignis im Winter. Im Januar 2021 verletzte sich Mohamed Simakan am Knie, musste operiert werden und fiel bis zum Saisonende aus. Dieser Vorfall schreckte RB Leipzig allerdings keineswegs von einer Verpflichtung des Franzosen ab.

AC Mailand und Chelsea waren interessiert

Klubs wie der FC Chelsea, AC Mailand oder OGC Nizza sollen auch interessiert gewesen sein. Im Gespräch mit goal.com erwähnte Simakan zwar nicht, wie das Trio auf seine Verletzung reagierte, seine Aussage aber war eindeutig: "Leipzig kam, als ich verletzt war und mich viele andere Klubs deshalb nicht mehr verfolgten", sagte der in Marseille geborene Fußballprofi. "RBL kam, was ich wirklich nicht erwartet habe und das zeigte mir, dass sie mich wirklich wollen", so der 21-Jährige.

Bereits im März meldete Leipzig den Vollzug des Transfers. Simakans Ablöse betrug 15 Millionen Euro, vertraglich einigten sich beide Parteien auf eine geplante Zusammenarbeit bis 2026. Trotz der langen Zwangspause in der ersten Jahreshälfte hat sich Simakan bei den Roten Bullen als Stammkraft etabliert.

Entwicklungsmöglichkeiten überzeugten Simakan

Der letztjährige Vizemeister hätte Simakan in den Gesprächen im Frühjahr klargemacht, wie er sich in Leipzig verbessern und entwickeln könne. "All die Werkzeuge, um mich zu verbessern, haben sie mir aufgezeigt, die Anlage und die Geräte. All das kombiniert hat mich niemals daran zweifeln lassen, herzukommen", sagte der 1,87 Meter große Abwehrspieler und lobte den Leipziger Ansatz, der vor allem auf junge Spieler setzt und diesen Verantwortung gibt, was perfekt zu ihm passe.

Den Start in die Saison schätzte er für die gesamte Mannschaft zwar als holprig ein, man dürfe aber auch "nicht vergessen, dass einige neue Spieler und ein neuer Trainer gekommen sind und wir erst unseren Rhythmus finden müssen." Das sei aber "eine Frage der Zeit".

Simakan ist jedoch weiter hoffnungsvoll: "Jeder muss sich aneinander gewöhnen und die anderen kennenlernen. Dann wird unsere Meisterschaft gut verlaufen, weil das Team wirklich gut ist und wir einen tollen Coach haben. Ich sehe nicht, warum das nicht funktionieren sollte."

Am Dienstag kehrt Simakan nach Frankreich zurück. Um 21 Uhr wird die Champions-League-Partie gegen den Top-Klub Paris Saint-Germain angepfiffen. Simakan und Co. müssen nach den beiden Pleiten zum Auftakt im Prinzenpark dringend punkten.

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