Serge Gnabry

Gnabry kann sich Wechsel zu Arsenal vorstellen: Transfer erst 2023?

Dominik Hager
Den Bayern droht ein ablösefreier Verlust von Serge Gnabry
Den Bayern droht ein ablösefreier Verlust von Serge Gnabry / Pool/GettyImages
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Der FC Bayern findet sich im Falle von Serge Gnabry in einer maximal Unglücklichen Ausgangslage wieder. Der Spieler weigert sich bislang, seinen Vertrag über 2023 hinaus zu verlängern und die Hauptinteressenten pokern offenbar ausgerechnet auf einen ablösefreien Wechsel.


Im Falle Serge Gnabry ist der Standpunkt der Münchner konträr zu dem im Lewandowski-Poker. Der Verein möchte den Offensivspieler noch deutlich lieber verkaufen, als ihn ablösefrei zu verlieren. Demnach soll die Entscheidung im Sommer 2022 fallen. Blöd nur für die Bayern-Bosse, dass das Leben kein Wunschkonzert ist und der Spieler sich in der wesentlich besseren Position wiederfindet.

Projekt Arsenal noch nicht abgeschlossen: Gnabry kann sich Rückkehr vorstellen

Eine ernsthafte Option für den Spieler stellt offenbar der FC Arsenal dar. Gnabry war vor seinem ganz großen Durchbruch bereits für die Gunners aktiv, kehrte nach den Olympischen Spielen 2016 allerdings nach Deutschland zurück. Die BILD soll nun jedoch von einigen Quellen erfahren haben, dass der Offensivspieler seine Zeit beim FC Arsenal noch nicht als abgeschlossen betrachtet und sich eine Rückkehr vorstellen kann.

Ein Wechsel in diesem Sommer wird zwar als unrealistisch angesehen, jedoch könnte das Thema im Sommer 2023 heiß werden. Den Londonern müsste aber wohl zumindest die CL-Qualifikation gelingen, um Gnabry wirklich von einem Wechsel überzeugen zu können.Dieser hat schließlich eine vermeintlich noch bessere Alternative. Laut BILD-Angaben interessiert sich Real Madrid für den Bayern-Star.

Real schielt auf ablösefreien Gnabry-Transfer: Den Bayern droht Alaba 2.0

Schenkt man der spanischen AS Glauben, schielt Real Madrid allerdings auf einen ablösefreien Transfer im Sommer 2023. Dies würde zur bevorzugten Marschroute der Blancos passen, die im Vergleich zu Zeiten der Ronaldo-, Bale- und Hazard-Transfers bevorzugt ablösefreie Spieler verpflichten.

Die Münchner finden sich demnach wohl schon jetzt in einer ähnlichen Situation wieder wie bei David Alaba. Im Prinzip gibt es wohl nur eine Möglichkeit, einen ablösefreien Transfer zu umschiffen. Diese wäre, dass man das Angebot (17 bis 19 Millionen Euro Jahresgehalt) noch mal anhebt. Dies wird der FC Bayern aber höchstens zähneknirschend, falls überhaupt, machen. Es ist aber nun mal so, dass der Spieler die Trumpfkarten in der Hand hält und sicher auch weiß, mit diesen zu spielen.


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