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Neuer Gehaltsverzicht: Schalke sorgt finanziell für weitere Zweitliga-Saison vor

Yannik Möller
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FC Schalke 04 / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Finanzielles Aufatmen auf Schalke: durch einen Gehaltsverzicht vieler Mitarbeiter des Klubs sind betriebsbedingte Kündigungen vom Tisch. Ein weiteres Jahr in Liga zwei wäre ebenfalls durchfinanziert.


Schon längst ist klar, dass Schalke mit seinem Geld äußerst vorsichtig umgehen muss. Die Gelsenkirchener sind nach wie vor auf Kante genäht. Eine gefährliche Lage, verschärft durch den Abstieg und mit weiteren, drohenden Konsequenzen und Einschnitten.

Ein sehr wichtiger Schritt ist jedoch erfolgt: die betriebsbedingten Kündigungen, die durchaus als realistisches Szenario bedacht werden mussten, sind vom Tisch. Das berichtet die bei S04 sehr zuverlässige WAZ. Dieses Ziel wurde durch einen Gehaltsverzicht zahlreicher Mitarbeiter erreicht.

Diejenigen, die rund um den Verein arbeiten und das für einen solchen Sparkurs passende Gehalt bekommen, wurden zuletzt explizit nach derartigen Maßnahmen gefragt. Dabei ging es um das Szenario eines weiteres Jahres in Liga zwei. Dem Bericht zufolge haben mehr als 50 Prozent der Angestellten zugestimmt, über die aktuelle Saison hinaus auf Teile des Gehalts zu verzichten.

Im Falle eines Aufstiegs wird das eingesparte Gehalt mitsamt Zinsen zurückgezahlt, also eine größere Zahlung als derzeit überwiesen.

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An der Geschäftsstelle kann wieder Ruhe einkehren / INA FASSBENDER/GettyImages

Auch viele Führungskräfte haben demnach zugestimmt und sich daran beteiligt. Die Kündigungen sind erstmal kein Thema mehr. Zumindest bis zum Juni 2023, dem Ende der nächsten Spielzeit. Das ist zwar keine allzu große Meisterleistung, sondern viel eher ein Schritt zur Lebenserhaltung des Vereins und seiner Strukturen. Dennoch ist es auch ein Grund zur moderaten Freude.

Der Schalke-Vorstand hatte wohl auf noch ein wenig mehr eingespartes Geld gehofft, zeigte sich mit dieser "hohen sechsstelligen Summe" aber sehr zufrieden. Diese Angabe stammt aus Vereinskreisen, so die WAZ. Eine Summe, die ausreicht, um etwaige Kündigungen vermeiden zu können.

Darüber hinaus eine positive Nachricht: falls eine weitere Saison ohne Aufstieg folgen sollte, wäre diese auch noch "durchfinanziert". Der ein oder andere Sponsoren-Vertrag wird dann allerdings kleiner, wie zuletzt seitens der Bild zu hören war. Jedoch würde dieser Ausblick noch keine größeren Gefahren für Königsblau bedeuten.


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