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Transfer

Saúl Ñíguez sagt bald "adios": Chelsea und United buhlen

Guido Müller
Steht vor einem Wechsel in die Premier League: Saúl Ñíguez
Steht vor einem Wechsel in die Premier League: Saúl Ñíguez / Denis Doyle/Getty Images
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Die Zukunft von Saúl Ñíguez außerhalb des Wanda Metropolitano, der Heimstatt von Atlético Madrid, nimmt immer konkretere Formen an. Laut dem italienischen Transfer-Experten Fabrizio Romano geht es wohl nur noch um die Frage: Zu welchem Premier League-Klub wechselt der vielseitig verwendbare Mittelfeldspieler?


Nur noch Chelsea und Man United in der Los-Trommel

Nur noch zwei englische Klubs scheinen im Rennen um den 19-fachen spanischen Nationalspieler verblieben zu sein: Der FC Chelsea und Manchester United. Das letzte Angebot, erst vor einigen Tagen abgegeben, soll von den Blues stammen, die den 26-Jährigen zunächst mit Kaufoption ausleihen wollen.

Tausch mit Griezmann kam nicht zustande

Zwischenzeitlich schien auch der FC Barcelona der neue Arbeitgeber des polyvalenten Mittelfeldspielers werden zu können. Doch das Konstrukt eines Tausches mit dem Ex-Rojiblanco Antoine Griezmann kam dann am Ende doch nicht zustande.

Der Spieler selbst hatte seinen Wunsch nach einem Tapetenwechsel in der jüngeren Vergangenheit schon mehrfach geäußert. Gründe dafür sind auch in der Position (des linken Mittelfeldspielers), die sein Trainer Diego Simeone für ihn vorgesehen hat, zu suchen.

Diego Pablo Simeone, Saul Niguez
Gehen wohl bald getrennte Wege: Saúl Ñíguez und Diego Simeone / Soccrates Images/Getty Images

Gute Leistungen - trotz ungeliebter Position

Denn auf dieser fühlt sich Ñíguez alles andere als pudelwohl - was ihn dennoch in den bisherigen zwei Saisonspielen nicht daran gehindert hat, überzeugende Leistungen abzuliefern. Beim Auftaktsieg der Colchoneros in Vigo bereitete er den 2:1-Siegtreffer durch Ángel Correa vor.

Vielleicht ist es aber auch einfach nur der ganz allgemeine Wunsch des Spielers gewesen, nach insgesamt 13 Jahren (!) bei Atlético (unterbrochen nur durch eine einjährige Leihe bei Rayo Vallecano in der Saison 2013/14) eine neue Herausforderung anzunehmen.

Und welche Herausforderung könnte da wohl attraktiver sein, als bei einem Spitzenklub in der wohl stärksten Liga der Welt zu kicken?

Sein Noch-Arbeitgeber Atlético hat indes schon vorgesorgt: Mit dem Argentinier Rodrigo de Paul (27), der gegen Zahlung von 35 Millionen Euro vom Serie A-Klub Udinese Calcio losgeeist wurde, haben die Madrilenen in diesem Sommer einen spielstarken Akteur an Land gezogen.

Rodrigo de Paul
Kam aus Udine zu Atlético Madrid: Rodrigo de Paul / Denis Doyle/Getty Images

Doch es ist nicht ausgeschlossen, dass der spanische Meister auch für die Position des defensiven Mittelfeldspielers (de Paul ist eher eine Acht oder Zehn) noch mal auf dem Transfermarkt aktiv wird.

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