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Saudi-Prinz bin Salman will Newcastle-Kauf abschließen - Zwei Klubs aus Deutschland auf potenzieller Kaufliste!

Osaka Hosts The G20 Summit - Day Two
Osaka Hosts The G20 Summit - Day Two | Mikhail Svetlov/Getty Images

Exklusiv - Saudi-Prinz Mohammed bin Salman plant weiter die Übernahme von Premier-League-Klub Newcastle United. Sein Public Investment Fund (PIF) hat darüber hinaus noch weitere Klubs im Auge - auch in Deutschland.

Der Deal mit den Magpies steht kurz vor dem Abschluss. Bin Salman will den Klub für 300 Millionen Pfund übernehmen (ca. 336 Mio. €), auch wenn sich weiter Widerstand gegen die saudi-arabische Übername regt.

Eine Hürde bleibt auch der 'Owners' and Directors Test' der Premier League, der bestimmen soll, ob ein potenzieller Käufer eines Klubs geeignet ist. Wie eine Quelle aus dem Umfeld der Verhandlungen unseren Kollegen von 90minUK erklärte, glaubt der PIF, dass der Kauf "eher früher als später" vollzogen werden kann. Schon Ende des Monats könnte es soweit sein.

Newcastle United v Burnley FC - Premier League
Der St. James Park - Heimat von Newcastle United | Robbie Jay Barratt - AMA/Getty Images

Vorbild City Football Group: PIF hat weitere Klubs im Auge

Während der Kauf der Magpies Priorität genießt, soll der PIF auch weitere Investitionen im Auge haben. Vorbild sei die Abu Dhabi United Group (City Football Group) die neben Manchester City weltweit acht weitere Klubs besitzt.

U.a. soll auch der englische Zweitligist Leeds United zu den potenziellen Kaufoptionen gehören. Derzeit gehört Leeds Qatar Sports Investment, die vor allem mit dem Kauf von PSG bekannt wurde.

Die Strategie der PIF sieht es vor, sogenannte "schlafende Riesen" zu kaufen, die genug Potenzial besitzen, einer der größten Klubs des jeweiligen Landes zu werden. Dabei schreckt man offenbar auch nicht vor noch größeren Namen zurück. Auch ein möglicher Kauf von AS Rom werde in Betracht gezogen! Allerdings heißt es, dass der aktuelle Eigentümer, James Pallotta kurz vor dem Abschluss eines Deals mit US-Unternehmer Dan Friedkin stehe.

Hannover und Dresden Kauf-Kandidaten?

In Deutschland hat der PIF offenbar zwei Vereine im Blick, die derzeit in der zweiten Bundesliga spielen: Hannover 96 und Dynamo Dresden!

Konkrete Versuche wurden aber weder bei den 96ern noch bei Dynamo unternommen. Priorität habe weiter zunächst der Abschluss mit Newcastle United. Ist dieser Deal durch, könnte der PIF aber aggressiv nach weiteren Klubs Ausschau halten.