Bei Galatasaray nur Ersatz: Schweizer Stürmer-Routinier für Schalke?

Dominik Hager
Haris Seferovic steht bei Schalke auf der Liste
Haris Seferovic steht bei Schalke auf der Liste / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Der FC Schalke stellt sich bereits seit Monaten die Frage, wie man in der Bundesliga eigentlich regelmäßig Tore erzielen soll. Die Knappen stellen mit 13 erzielten Toren bislang die schwächste Offensive und auch Zweitliga-Torjäger Simon Terodde ist in der Oberklasse mal wieder nur ein laues Lüftchen. Verschafft nun Haris Seferovic Abhilfe?


Schalke 04 benötigt dringend einen Torjäger, wenn es mit dem Verbleib in der 1. Bundesliga klappen soll. Im Fokus steht laut Angaben der Schweizer Zeitung BLICK Haris Seferovic. Der 30-jährige Angreifer stürmt derzeit für Galatasaray Istanbul, hat jedoch in dieser Saison noch kein Liga-Tor erzielt und seinen Stammplatz verloren. Im Nationalteam der Schweiz hat der 91-malige Nationalspieler auch nur noch eine Joker-Rolle inne, nachdem er bei der EM 2021 noch zu den prägenden Figuren gehörte.

Dies klingt natürlich jetzt nicht sonderlich verheißungsvoll, jedoch ist die Seferovic-Krise die einzige Chance für S04 überhaupt an einen solchen Stürmer heranzukommen. Dieser hat insbesondere in seiner Zeit bei Benfica Lissabon gezeigt, dass er durchaus ein treffsicherer und mannschaftsdienlicher Spieler sein kann. Der Akteur ist zudem ein guter Kopfballspieler und hat Erfahrung in der Bundesliga, was ihn für die Knappen wertvoll macht.

Schalke droht Konkurrenz: Feyenoord und Servette ebenfalls mit Interesse

Der FC Schalke ist jedoch nicht der einzige Interessent für Seferovic. Laut dem Bericht haben auch Feyenoord Rotterdam und Servette Genf Interesse angemeldet. Welcher Verein die besten Karten hat, ist schwer abzuschätzen. Aus Schalke-Sicht wäre jedoch Eile geboten. Servette-Sportchef Phillippe Senderos soll für Gespräche schon in die Türkei gereist sein. Galatasaray wäre wohl bereit, den Ersatzstürmer abzugeben, zumal dieser eh nur bis 2023 Vertrag hat. Da spricht einiges für eine Mini-Ablöse, wenn nicht gar für einen ablösefreien Wechsel.


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