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Rüdiger-Wechsel zu Real: Das verdient der DFB-Star in Madrid

Yannik Möller
Antonio Rüdiger
Antonio Rüdiger / Craig Mercer/MB Media/GettyImages
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In Kürze dürfte der Wechsel von Antonio Rüdiger zu Real Madrid offiziell gemacht werden. Seine finanziellen Anforderungen hatte er zwar etwas gesenkt, trotzdem wird er noch ordentlich verdienen.


Relativ frühzeitig war absehbar, dass Antonio Rüdiger bei Chelsea nicht verlängern würde. Zunächst galt der FC Bayern als interessiert, doch zeigte sich der deutsche Rekordmeister von den finanziellen Forderungen des Innenverteidigers abgeschreckt.

Nun ist klar, wenngleich noch nicht ganz offiziell: Er wird zu den Königlichen wechseln. Real bekommt einen formstarken Abwehrspieler, der noch einige gute Jahre vor sich hat - und das ablösefrei.

Zu einem absoluten Schnäppchen wird die Verpflichtung natürlich trotzdem nicht, auch wenn Rüdiger seine Anforderungen zuletzt noch einmal überdacht und ein wenig nach unten korrigiert hatte. Das war wohl auch der Auslöser für eine erneute Anfrage aus München, die dann allerdings zu spät kam.

Rüdiger-Paket kostet Real bis zu 59 Millionen Euro

In Madrid wird er laut der Marca einen Vierjahresvertrag unterschreiben. Die Unterschriftsprämie, als ablösefreier Spieler, soll acht Millionen Euro betragen, die auf die vier Jahre aufgeteilt werden. Das Gehalt beläuft sich dem Bericht zufolge auf neun Millionen Euro. So wird er zusammengerechnet elf Millionen Euro pro Vertragsjahr bekommen.

Das reine Gehaltspaket umfasst also 44 Millionen Euro. Das ursprüngliche Paket, das der deutsche Nationalspieler anvisiert hatte, soll sich auf etwa 55 Millionen Euro belaufen haben. Davon ist er zuletzt ein gutes Stück abgerückt.

Antonio Rudiger
Rüdiger wird bei Real anheuern / Marc Atkins/GettyImages

Die 15 Millionen Euro an weiteren Boni beziehungsweise Erfolgszahlungen sollten dabei nicht vergessen werden.

So kommt Real auf insgesamt 59 Millionen Euro, um Rüdiger vier Jahre in den eigenen Reihen zu haben. Angesichts seiner Entwicklung unter Thomas Tuchel bei Chelsea alles andere als eine große oder gar unverschämte Summe - vor allem an aktuellen Finanz-Standards im Fußball-Geschäft gemessen.

Geld, das Madrid mit wenig Bauchschmerzen investieren wird. Der Marca nach halten die Verantwortlichen den 29-Jährigen für eine sehr gute Anlage. Sowohl im sportlichen, als auch im finanziellen Sinne.


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