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Rönnow in der Trapp-Falle: Schlechte Aussichten für Eintrachts Ersatzkeeper

Frederik Roennow
Frederik Rönnow findet weiter keinen neuen Klub | TF-Images/Getty Images

Quo vadis, Frederik Rönnow? Der dänische Schlussmann von Eintracht Frankfurt hat keine Lust mehr auf die Rolle der Nummer zwei. Der 28-Jährige sucht einen neuen Klub, bei dem er dauerhaft zwischen den Pfosten stehen und sich für einen Platz als dänische Nummer eins empfehlen kann. Einfacher gesagt als getan!

Bei der SGE wird dies auch in seinem dritten Jahr höchstwahrscheinlich nicht möglich sein. Die Abwanderungs-Gerüchte um Kevin Trapp haben sich zerschlagen, Trainer Adi Hütter machte deutlich, dass der deutsche Nationalkeeper seine Nummer eins bleiben soll.

Für Rönnow ein großes Problem, schließlich plant der 28-Jährige im EM-Jahr den Angriff auf Dänemarks Stammkeeper Kasper Schmeichel (Leicester City). Der ist - logischerweise - aber nur dann möglich, wenn Rönnow einen Posten als Nummer eins findet.

Kevin Trapp
An Kevin Trapp kommt Rönnow nicht vorbei | Alex Grimm/Getty Images

Interesse an Rönnow vom VfB und Schalke erkaltet

Doch der ist derzeit nicht in Sicht. Wie die Bild in Erfahrung gebracht hat, soll der Däne ein Thema beim VfB Stuttgart gewesen sein. Der Aufsteiger konnte sich Gregor Kobel aber fest von der TSG Hoffenheim sichern. Auch Schalke soll an Rönnow interessiert gewesen sein. Trotz des geplatzten Wechsels von Alexander Schwolow haben die Knappen aber Abstand genommen.

Ob das schlecht für Rönnow ist, bleibt dahin gestellt. Bei S04 wäre er wohl nur als Notlösung betrachtet geworden. Weitere Interessenten gibt es derzeit offenbar aber nicht für den Dänen, der unbedingt in Deutschland bleiben will und auf einen Nummer-eins-Posten in der Bundesliga hoffen soll. Realistisch betrachtet ist der jedoch nicht in Sicht!

Rönnow muss sich die Frage stellen, wie er weiter verfahren möchte. Derzeit realistisch erscheint ein Verbleib in Frankfurt als Nummer zwei - was auch eine garantierte Reservisten-Rolle für Dänemark zur Folge hätte. Oder aber Rönnow öffnet sich für andere Angebote aus dem Ausland. Ob ein geeigneter Klub dann dabei ist, muss im aktuellen Transfer-Sommer aber stark angezweifelt werden.

Der Däne braucht derzeit viel Geduld und müsste sich notfalls auch mit einem Verbleib in Frankfurt anfreunden. Dort läuft sein Vertrag noch bis zum Sommer 2022.