Romelu Lukaku gibt Hinweis zu seiner Zukunft

Jan Kupitz
Romelu Lukaku
Romelu Lukaku / Quality Sport Images/GettyImages
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Der vom FC Chelsea ausgeliehene Romelu Lukaku macht klar, dass er bei Inter bleiben und "die Dinge richtig machen" will. Bislang ist die Leihe zu den Nerazzurri noch keine Erfolgsstory.


Der Belgier kehrte im vergangenen Sommer auf Leihbasis nach Mailand zurück, nachdem sein Aufenthalt beim FC Chelsea, der mit 120 Millionen Euro dotiert war, in die Hose gegangen war.

Inter zahlte rund acht Millionen Euro Gebühr, um Lukaku für eine Saison nach San Siro zu holen, doch verletzungsbedingt kam er in allen Wettbewerben nur zu fünf Einsätzen.

Auch bei der Weltmeisterschaft konnte der 29-Jährige kaum mitwirken. Lukaku war angeschlagen ins Turnier gegangen und konnte Belgien nicht helfen, die Gruppenphase zu überstehen. Kurz und knapp: Ein Jahr zum Vergessen für den bulligen Angreifer.

Lukakus Leihe zurück zu Inter beinhaltet keine Kaufoption für den 19-fachen Serie-A-Sieger, aber in einem neuen Interview mit Sky Italia hat der Stürmer seinen Wunsch geäußert, den FC Chelsea dauerhaft zu verlassen und bei Inter zu bleiben.

"Ich bin 30 Jahre alt, mein Sohn ist hier eingeschult worden und spielt in der Inter-Akademie. Mir geht es gut, Inter hat immer den Ehrgeiz, weiter zu wachsen. Ich möchte hier bleiben und alles richtig machen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten sechs Monaten bei Inter gut abschneide, dass ich mein Bestes gebe und dass wir dann am Ende mit Chelsea sprechen und hoffentlich eine Lösung finden."

Zu seinen Verletzungsproblemen in der Saison 2022/23 fügte Lukaku hinzu: "Ich arbeite hart mit den Trainern und mit der Mannschaft: Jetzt muss ich auf dem Platz reagieren. Die Verletzung war schwerwiegender als erwartet. Normalerweise bin ich jemand, der schnell zurückkommt, aber ich hatte immer das Gefühl, dass es nicht gut läuft."

"Für mich ist es das erste Mal in 13 Jahren, dass ich so viele Spiele verpasse. Ich war bei der Weltmeisterschaft und habe das letzte Spiel mit zwei Trainingseinheiten in vier Monaten bestritten. Die Enttäuschung nach dem Spiel gegen Kroatien war groß, aber ich war nicht bei 100 %."


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