Trotz Schade-Abgang im Winter weg? Der Stand bei Roland Sallai

Dominik Hager
Roland Sallai
Roland Sallai / Alex Grimm/GettyImages
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Der SC Freiburg hat sich dazu entschieden Kevin Schade abzugeben. Zu dessen Konkurrenten bei den Breisgauern zählte unter anderem Roland Sallai. In Bezug auf den Ungar gibt es jedoch auch schon seit einiger Zeit Gerüchte um einen Abgang. Damit dürfte es jetzt jedoch schwierig werden.


Roland Sallai erlebte in den letzten Jahren einen steilen Anstieg in der Karrieretreppe. Der Rechtsaußen überzeugte sowohl beim SC Freiburg, als auch als Leistungsträger in der ungarischen Nationalmannschaft. Seine Bekanntheit konnte er insbesondere durch einen Doppelpack in der Nation League gegen die Three Lions steigern. Demnach sah sich der Spieler, der in den letzten Monaten mehrmals den Berater wechselte, schon bei einem Premier-League-Klub.

Sallai wird beim SC Freiburg bleiben

Mit einem Wechsel gestaltet es sich aber schwierig. Der Spieler ist noch bis 2025 vertraglich an die Freiburger gebunden und der SC denkt aktuell nicht dran, den Spieler mal so eben ziehen zu lassen. Laut kicker-Informationen haben die Breisgauer einen möglichen Wechsel im Winter bereits eine Absage erteilt. Nach dem Schade-Verkauf wäre der Verlust eines zweiten Offensivspielers nun mal problematisch.

Selbst vor dem Schade-Deal forderten die Freiburger offenbar eine Summe für Sallai, die an die 20 Millionen-Euro-Marke heranreichen sollte. Ein Abnehmer in diesem Bereich fand sich nicht.

Bis zum Sommer muss sich der Ungar definitiv noch gedulden und auch dann wird es mit einem Deal nicht ganz so einfach. Wirkliche Eigenwerbung konnte er in der Hinrunde auch verletzungsbedingt nicht betreiben. Möglicherweise entsteht aus dem Schade-Abgang eine Win-Win-Situation; Sallai bekommt wieder mehr Spielzeit und kann sich ins Schaufenster stellen, wodurch Freiburg an der hohen Ablöseforderung festhalten könnte.


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