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Relegations-Rückspiel: Die voraussichtliche HSV-Aufstellung gegen Hertha BSC

Philipp Geiger
Will auch im Rückspiel mutig auftreten: Tim Walter
Will auch im Rückspiel mutig auftreten: Tim Walter / Martin Rose/GettyImages
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Mit dem 1:0-Auswärtserfolg in Berlin hat sich der Hamburger SV eine gute Ausgangslage für das Relegations-Rückspiel am Montagabend (Anpfiff 20:30 Uhr) verschafft. Chefcoach Tim Walter will die Euphorie aus dem Hinspiel mitnehmen, um auch das zweite Duell gegen Hertha BSC erfolgreich zu gestalten.

"Wir sind die jüngste Mannschaft in der 2. Liga und dann hier in Berlin so zu bestehen, das ist aller Ehren wert", betonte Walter nach dem Hinspiel am Donnerstagabend. In der ersten Halbzeit habe seiner Mannschaft noch etwas der Mut gefehlt, "das haben wir im zweiten Durchgang besser gemacht", so der Übungsleiter. "Wir freuen uns auf das zweite Spiel."

Auf die Aussage von Hertha-Cheftrainer Felix Magath, wonach der größere Druck beim HSV liege, entgegnete der 46-Jährige auf der Pressekonferenz am Sonntagvormittag, dass "wir keine Angst vor Druck haben. Denn wir wissen, dass Druck ein Privileg ist", erklärte Walter. "Diese Situation haben wir uns schließlich selbst erarbeitet und wir können damit umgehen."

"Wir haben den totalen Fokus, es ist schließlich noch gar nichts gewonnen."

Tim Walter

"Wir haben den totalen Fokus, es ist schließlich noch gar nichts gewonnen", gab der HSV-Coach zu Protokoll. Nach dem Hinspiel sei erst Halbzeit und in der Pause freue man sich nicht, sondern konzentriere sich auf die zweite Hälfte. Walter ist sich vollends darüber bewusst, dass seine Mannschaft auch am Montagabend "alles reinhauen muss, was in ihr steckt", so der gebürtige Bruchsaler.

In den Tagen zwischen den beiden Relegationsspielen genieße die Regeneration die oberste Priorität. "In dieser Zeit wird jeder Spieler individuell gesteuert, daher waren auch einige nicht mit auf dem Trainingsplatz, sondern haben individuell gearbeitet", sagte Walter, der vom dem Rückspiel mit Tim Leibold (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Anssi Suhonen (Wadenbeinbruch) zwei Ausfälle zu beklagen hat. "Die Jungs sprühen vor Energie, Mut, Überzeugung und Vorfreude und wollen unsere Fans und die ganze Stadt glücklich machen", betonte der Cheftrainer.

Anssi Suhonen
Wird dem HSV noch einige Wochen fehlen: Anssi Suhonen / Cathrin Mueller/GettyImages

Mit Blick auf die Startelf ist es durchaus denkbar, dass Walter diese unverändert lässt. In diesem Fall bilden Moritz Heyer, Mario Vuskovic, Kapitän Sebastian Schonlau und Miro Muheim die Viererkette vor Schlussmann Daniel Heuer Fernandes. Jonas Meffert übernimmt wie gewohnt die Sechser-Position.

Sollte der HSV-Coach im zentralen Mittelfeld eine Veränderung vornehmen, dürfte Sonny Kittel von der linken Außenbahn ins Zentrum neben Ludovit Reis rücken, wo für Maxi Rohr kein Platz mehr wäre. Josha Vagnoman heißt die erste Alternative für den linken Flügel. In der Angriffsreihe starten außerdem Robert Glatzel und Bakery Jatta.

Die voraussichtliche HSV-Aufstellung gegen Hertha BSC im Überblick:

So könnte der HSV die Hertha empfangen
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