2. Bundesliga

"Morgen ist Feiertag": Stimmen zum Relegations-Sieg von Lautern gegen Dresden

Yannik Möller
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern / Ronny Hartmann/GettyImages
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Der 1. FC Kaiserslautern konnte sich im Rückspiel der Zweitliga-Relegation gegen Dynamo Dresden durchsetzen. Der FCK feiert die lang ersehnte Rückkehr in die 2. Bundesliga.


Nach all der Unruhe, die unter anderem durch den Trainerwechsel unmittelbar vor der Relegation stattfand, war Kaiserslautern doch erfolgreich. Das torlose Remis aus dem Hinspiel gegen Dresden wurde durch den 2:0-Auswärtssieg am Dienstagabend egalisiert.

Damit steht die Zweitliga-Rückkehr für den FCK fest. Erstmals seit der Saison 2017/18 spielt der Klub wieder eine Etage höher, nachdem man in den letzten Jahren im grauen Mittelfeld von Liga drei feststeckte und in der Vor-Saison dem Abstieg im Endspurt noch entronnen war. Für Dynamo hingegen geht es nach nur einem Jahr wieder runter. Erneut zeigte sich: Die Relegation der beiden unteren Ligen gestaltet sich viel offener, als die im Fußball-Oberhaus.

Michael Sollbauer
Dresden verabschiedet sich in die 3. Liga / Ronny Hartmann/GettyImages

FCK-Coach Schuster betont "geiles Gefühl" - Capretti "extrem traurig"

Dirk Schuster, Trainer FCK (Stimmen via ran): "Wir haben alle gemeinsam alles in dieses Spiel reingefeuert. Wir wussten aber auch, dass Dynamo alles versucht, hier in der 2. Liga zu bleiben. [...] Ich möchte mich einfach nur bei den Jungs bedanken für die fantastische Leistung und die fantastische Saison, die sie gespielt haben. Auch Marco Antwerpen hat seinen Beitrag geleistet, hat die Mannschaft in die Relegation geführt. Wir haben heute das vollendet, was er mit vorbereitet hat. Der 1. FC Kaiserslautern in der 2. Liga ist ein geiles Gefühl."

Jean Zimmer: "Heute hat man gesehen, dass wir eine Einheit sind. Egal wie wir gespielt haben. Am Anfang der Saison, als es sch... lief, waren wir schon eine Einheit. Was die Jungs in der Kurve in den letzten Wochen abgeliefert haben, Hut ab. Egal ob zu Hause vor 50.000 oder auswärts. Unglaublich. Es ist nicht nur ein Traditionsverein, es ist mein Verein. Mit dem Verein bin ich groß geworden."

Guerino Capretti, Trainer SGD: "Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir haben uns viel vorgenommen. Es war wieder so ein hart umkämpftes Spiel. Da brauchst du einfach auch mal ein wenig Glück. Das Ding muss einfach mal über die Linie gedrückt werden. Das ist uns leider wieder nicht gelungen. Es fällt auch richtig schwer, jetzt in die Analyse zu gehen nach so vielen negativen Emotionen. Ich bin extrem traurig."


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