Real Madrid

Diese Spieler kann Real Madrid am schwersten ersetzen

Nikolas Pfannenmüller
Vinicius Junior (links) und Karim Benzema (rechts) harmonieren in dieser Saison perfekt.
Vinicius Junior (links) und Karim Benzema (rechts) harmonieren in dieser Saison perfekt. / Eurasia Sport Images/GettyImages
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Real Madrid hat in dieser Saison beste Chancen, die spanische Meisterschaft zu gewinnen. Mit sechs Punkten Vorsprung auf den Zweiten FC Sevilla geht der Titel nur über die Königlichen. Der Kader der Madrilenen ist stark besetzt, aber welche Spieler dürfen unter keinen Umständen ausfallen? Die folgende Liste zeigt die Spieler, die Real Madrid am schwersten ersetzen kann.


7. David Alaba

David Alaba
David Alaba ist in seiner ersten La-Liga-Saison ein unumstrittener Stammspieler bei Real Madrid. / Quality Sport Images/GettyImages

Der ehemalige Bayern-Profi David Alaba hat auf die Eingewöhnungszeit bei Real Madrid verzichtet. Der Innenverteidiger ließ es nach seinem Wechsel im Sommer 2021 alles andere als gemächlich angehen in seiner neuen Umgebung, sondern glänzte vom Start weg mit guten Leistungen.

Alaba stabilisierte die Abwehr und war sofort ein Fixpunkt - sowohl im Spiel mit dem Ball als auch in der Defensive. Trainer Carlo Ancelotti setzt den Österreicher immer ein, sofern dieser fit ist.

6. Thibaut Courtois

Thibaut Courtois
Thibaut Courtois spielt seit 2018 für Real Madrid. / Quality Sport Images/GettyImages

Nach seinem Wechsel im Sommer 2018 brauchte Thibaut Courtois eine gewisse Zeit, um sich bei Real Madrid zu akklimatisieren. Mittlerweile ist der Belgier allerdings eine bärenstarker Rückhalt geworden.

Der 29-Jährige spielte im Kalenderjahr 2021 in allen Wettbewerben 24 Mal zu Null. In den letzten drei La-Liga-Partien hat der Torhüter mit den langen Armen kein einziges Gegentor zugelassen.

5. Casemiro

Casemiro
Casemiro war ein wichtiger Bestandteil von Reals Champions-League-Siegerteams 2016 bis 2018. / Denis Doyle/GettyImages

Casemiro gilt als unscheinbarer Mittelfeldspieler. Doch sein Wert für das Gesamtgebilde der Madrilenen ist unschätzbar. Der Brasilianer ist der Inbegriff an Konstanz und Mannschaftsdienlichkeit. Bitter ist allerdings, dass er im Achtelfinalrückspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain wegen einer Gelbsperre fehlen wird.

4. Toni Kroos

Champions League Round of 16"Paris Saint-Germain v Real Madrid"
Toni Kroos absolvierte 106 Länderspiele für Deutschland. / ANP/GettyImages

Nach der 0:1-Niederlage gegen PSG ging Toni Kroos mit der Leistung seines Teams hart ins Gericht. "Das Ergebnis war heute noch das Beste. Mit dem Ball sind wir unglaublich schlecht gewesen, der war sofort wieder weg. Wir waren überrascht, wie gut Paris gepresst hat. Wir hätten gedacht, dass sie sich weiter zurückziehen", sagte der ehemalige deutsche Nationalspieler. In diesem Spiel hatte auch Kroos selbst Probleme. Er, Casemiro und Luka Modric verloren zu häufig die Bälle - ungewöhnlich für das spielstarke Trio.

Kroos gilt als einer der wichtigsten Wortführer im Team. Mit seinen 32 Jahren hat er bei Real schon viel erlebt. Wegen seiner Ruhe und Übersicht mit dem Ball wird er von seinen Mitspielern gerne mit dem Ballvortrag betraut. Zuletzt deutete er an, dass er sich ein Karriereende bei den Madrilenen vorstellen kann.

3. Luka Modric

Luka Modric
Luka Modric glänzt auf dem Feld auch mit seinen inzwischen 36 Jahren. / Quality Sport Images/GettyImages

Luka Modric hat auch in gestandenem Fußballeralter nichts an seiner außergewöhnlichen Qualität verloren. Der Kroate ist im Passspiel nach wie vor einer der besten Spieler der Welt.

In der laufenden Spielzeit hat der 36-Jährige in 29 Pflichtspielen zwei Tore erzielt und fünf Vorlagen gegeben. Sein jetziges Arbeitspapier läuft noch bis zum Saisonende. Eine Ausdehnung des Vertrags soll aber nur eine Frage der Zeit sein, wie es heißt.

2. Vinicius Junior

Vinicius Junior
Vinicius Junior ist in dieser Saison viel konstanter als in den Vorjahren. / Quality Sport Images/GettyImages

Vinicius Junior galt lange als Spieler, der zu wenig aus seinem Potential herausholt und als Wirbelwind, der seine Torchancen besser nutzen muss. In dieser Saison hat sich der 21-Jährige die Kritik der letzten Jahre zu Herzen genommen und blüht förmlich auf.

16 Tore und zehn Vorlagen in 34 Spielen sprechen eine klare Sprache: Vinicius ist einer der am schwersten ersetzbaren Spieler der Königlichen. Im Abschluss hat der Außenstürmer einen großen Schritt nach vorne gemacht.

1. Karim Benzema

Karim Benzema
Karim Benzema war beim 3:0 gegen Alaves an allen Toren direkt beteiligt. / Denis Doyle/GettyImages

Karim Benzema ist ein Phänomen. Je älter der Franzose wird, desto besser scheint der 34-Jährige zu performen. Benzema, der bei einem Spiel vor vier Jahren noch von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde, spielt inzwischen mit einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein.

Er ist nicht nur der beste Torschütze bei Real, sondern auch der beste Vorlagengeber: In 30 Pflichtspielen gelangen ihm 25 Treffer und elf Vorlagen. An seiner Uneigennützigkeit lässt sich ablesen, dass er sich in den Dienst der Mannschaft stellt, was ihm hoch angerechnet werden sollte.

Als Benzema gegen den FC Granada (1:0) und FC Villareal (0:0) wegen einer Oberschenkelverletzung ausfiel, wurde ersichtlich, wie sehr Real auf seinen Routinier angewiesen ist.


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