Mini-Ablöse für Schalke: Leipzig mit Schröder einig - Olmo vor Vertragsverlängerung

Simon Zimmermann
Max Eberl soll künftig mit Rouven Schröder den RBL-Kader planen
Max Eberl soll künftig mit Rouven Schröder den RBL-Kader planen / RONNY HARTMANN/GettyImages
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Der Wechsel von Rouven Schröder zu RB Leipzig wird immer konkreter. Mit RBL soll er sich bereits einig sein. Für den von Max Eberl gewünschten Sportdirektor muss der Klub offenbar nur eine kleine Ablöse an Schalke zahlen. Derweil bahnt sich eine Vertragsverlängerung mit Dani Olmo an - mit einer speziellen Ausstiegsklausel.


Max Eberl ist der neue starke Mann bei RB Leipzig. Der 49-Jährige soll als Nachfolger von Oliver Mintzlaff den Klub neu aufstellen. Dazu gehört nach Meinung von Eberl auch ein erfahrener Kaderplaner, der ihm als Sportdirektor zur Seite stehen soll.

Leipzig mit Schröder einig: So hoch ist die Ablöse für S04

Der Klub soll nach Sportbild-Informationen zunächst keinen Sportdirektor als Eberl-Assistent eingeplant haben. Doch dieser habe mit Nachdruck einen starken Wegbegleiter gefordert. Mittlerweile sei klar, dass RBL einen Sportdirektor sucht. Oder besser gesagt: bereits gefunden hat. Denn mit Rouven Schröder soll sich der Klub bereits einig sein.

Rouven Schroeder
Rouven Schröder kann offenbar für eine Mini-Ablöse nach Leipzig wechseln / Frederic Scheidemann/GettyImages

Der Vertrag des 47-Jährigen bei Schalke 04 ist allerdings noch bis 2024 gültig - und ruht lediglich aktuell. Dennoch darf sich S04 keine Hoffnung auf eine dicke Ablösesumme machen. Anders als bei Eberl, für den RB Leipzig bis zu 3,5 Millionen Euro an Gladbach zahlt, kann Schröder deutlich günstiger aus seinem Schalke-Vertrag gekauft werden. Demnach habe Schröder mit den Knappen eine Vereinbarung, dass er schon für eine Mindestablösesumme von rund 700.000 Euro aus seinem Vertrag aussteigen kann.

Olmo-Verlängerung mit spezieller Ausstiegsklausel?

Es dürfte daher nicht mehr all zu lange dauern, bis Eberl und Schröder gemeinsam am RB-Kader der Zukunft basteln. Im Fokus steht dabei Dani Olmo. Der Vertrag des 24-jährigen Spaniers läuft im Sommer 2024 aus. Leipzig will unbedingt mit ihm verlängern.

Dani Olmo, Michael Frey, Cedric Brunner
Dani Olmo träumt von Barça und Real Madrid / Lars Baron/GettyImages

Laut Sportbild befinde man sich in den Verhandlungen auf der Zielgeraden. Olmos Gehalt von geschätzten acht Millionen Euro im Jahr soll dabei nur leicht angehoben werden. Bei der Vertragsverlängerung gibt es dennoch ein großes 'Aber' aus RB-Sicht. Olmo beharrt auf eine spezielle Ausstiegsklausel.

Diese soll von Beginn an aktiviert sein und für einen Wechsel zum FC Barcelona oder Real Madrid gelten. Ein Wechsel zu einem der spanischen Großklubs sei der Karriere-Traum des 24-Jährigen.

Olmos Verlängerung soll deshalb eine generelle Ausstiegsklausel beinhalten, die bei 75 Millionen Euro liegen soll. Für einen Wechsel zu Barça oder Real Madrid soll sie aber "nur" rund 60 Millionen Euro hoch sein. All zu realistisch scheint ein schneller Wechsel in La Liga aber nicht zu sein. Während Barça sich Olmo eher nicht leisten kann, gibt es bei den Königlichen andere Transfer-Prioritäten.


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