RB Leipzig hofft auf Geldregen: Neue Klauseln bei Nagelsmann-Ablöse

Yannik Möller
Julian Nagelsmann im Training
Julian Nagelsmann im Training / Sebastian Widmann/GettyImages
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Am Freitagabend markiert das Duell zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig den Bundesliga-Restart. Damit trifft Julian Nagelsmann auf seinen vorigen Verein. Angesichts einer neu bekannten Klausel in seinem Vertrag, gönnt RBL ihm eigentlich weiteren Erfolg.


Vor anderthalb Jahren überwiesen die Bayern ganze 15 Millionen Euro, um sich die Dienste von Julian Nagelsmann zu sichern. Eine hohe Ablösesumme für einen Trainer. Und trotzdem hatte sich Leipzig zum damaligen Zeitpunkt noch etwas mehr Geld erhofft, weil Nagelsmann - wenig überraschend - sehr erfolgreich war und zudem noch das ein oder andere Vertragsjahr auf der Uhr hatte.

Nun berichtet die Sportbild von einer neu aufgetauchten Klausel im FCB-Vertrag des Coaches. Durch diese haben die Leipziger die Chance, die Ablöse noch weiter zu steigern.

Leipzig hofft auf weitere zehn Mio. Euro für Nagelsmann

Offenbar gehören auch zwei ausgemachte Testspiele zwischen den beiden Klubs zu diesem Deal. Angedacht ist, dass sie RBL Einnahmen von jeweils bis zu 2,5 Millionen Euro einbringen sollen. Bis zu weitere fünf Millionen Euro könnten also schon alleine durch diese zwei Partien in die Kassen der Sachsen gespült werden.

Doch damit nicht genug: Nochmal weitere fünf Millionen Euro sollen dem Bericht zufolge möglich sein. Diese sind leistungsbezogen und orientieren sich am Erfolg der Münchener.

Demnach gibt es bis zu zwei Millionen Euro, wenn Nagelsmann mit seiner Mannschaft im aktuell laufenden Vertrag (bis 2026) zweimal das Double holt. In der Vorsaison wurde das noch nicht geschafft, da der Branchenprimus schon in der zweiten Runde gegen Borussia Mönchengladbach ausgeschieden war. Die Meisterschaft alleine bringt RBL keine Bonuszahlungen.

Die restlichen drei Millionen Euro gehen nach Leipzig, wenn die Bayern unter der Regie Nagelsmanns die Champions League gewinnen. Im Optimalfall würde man den Wettbewerb natürlich selbst gewinnen, doch sind die Chancen des FCB deutlich größer. So würden sich die Leipzig-Verantwortlichen auch über den internationalen Erfolg des Liga-Konkurrenten freuen können.

Insgesamt könnte der aktuell Tabellendritte also noch weitere zehn Millionen Euro für seinen Ex-Coach einnehmen - und damit spürbar mehr als bislang angenommen.


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