Bundesliga

Roger Schmidt verlässt im Sommer Eindhoven - kommt das Bundesliga-Comeback?

Malte Henkevoß
Könnte es für Roger Schmidt bald wieder in die Bundesliga gehen?
Könnte es für Roger Schmidt bald wieder in die Bundesliga gehen? / Soccrates Images/GettyImages
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Der Trainermarkt für die Zukunft ist bereits um einen interessanten Kandidaten reicher geworden. Roger Schmidt wird die PSV Eindhoven am Ende der Saison verlassen. Könnte eine Bundesliga-Rückkehr für die Zukunft anstehen?


Seit 2020 ist Roger Schmidt bereits in den Niederlanden beschäftigt. Die PSV hatte sich bereits in den vergangenen Wochen intensiv um eine neuerliche Verlängerung des Coaches engagiert. Doch Schmidt hat sich dagegen entschieden.

Gegenüber dem kicker sagte Schmidt über seine Zukunft: "Ich bin stolz, Teil der PSV Eindhoven zu sein und möchte mit meiner Mannschaft in dieser Saison noch um weitere Titel kämpfen. Im Sommer möchte ich dann aber frei sein, um eine neue Entscheidung für mich treffen zu können."

Besagte Titel sind mit der PSV durchaus möglich, aktuell rangiert Eindhoven nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Ajax Amsterdam, der niederländische Meisterschaftskampf ist also immer noch offen. Den Supercup konnte PSV mit Schmidt gegen Ajax immerhin bereits gewinnen.

Wo führt die Zukunft von Schmidt hin? Mehrere Bundesliga-Kandidaten möglich

Im Gegensatz zu manch anderem Trainer hat Schmidt allerdings nicht über eine mögliche Auszeit gesprochen, sondern darüber, seine Zukunft selbst entscheiden zu wollen. Das heißt, dass der Ex-Leverkusen- und Paderborn-Coach sich alle möglichen Optionen ansehen kann.

Alleine aus der Bundesliga gibt es dabei einige Kandidaten. Im Winter hatte bereits RB Leipzig angefragt, doch die Roten Bullen haben nun Domenico Tedesco, fallen also raus.

Die am längsten gehandelte andere Option ist Hertha BSC. Der Hauptstadtklub hat wiederholt klargemacht, dass Tayfun Korkut zunächst eine Übergangslösung bis zum Ende der Saison sein soll. Das Interesse an Schmidt ist ebenfalls schon länger bekannt. Der Trainerjob in Berlin ist zwar mit einer Menge Druck verbunden, allerdings hätte Schmidt dort gemeinsam mit Fredi Bobic durchaus eigene Entfaltungsmöglichkeiten.

Auch der VfL Wolfsburg könnte eine Option für Schmidt sein. Sollte bei den Wölfen tatsächlich bald das Aus für Florian Kohfeldt kommen, könnte der VfL einen ähnlichen Weg gehen wie die Hertha und einen Feuerwehrmann bis zum Ende der Saison verpflichten, ehe Schmidt dann im Sommer übernimmt. Auch bei den Niedersachsen würde Schmidt sicher im Fokus einer neuen Gestaltung und Planung stehen.

Selbiges gilt aber auch für Borussia Mönchengladbach. Die Fohlen haben erst vor Kurzem Max Eberl als Sportchef verloren und stehen weiterhin krisengebeutelt dar. Sollte Adi Hütter die Saison auf der Bank in Gladbach nicht überleben, könnte Schmidt eine Option werden.

Auch aus dem Ausland gibt es mit Sicherheit einige Interessenten und Schmidt hat in Eindhoven ja auch eindrucksvoll bewiesen, dass im große Aufgaben auch im Ausland keine Angst machen. Wo auch immer es hingeht, er dürfte im Sommer einer der beliebtesten Kandidaten für einen Chefsessel sein, ob in der Bundesliga oder international.

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