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1. FC Köln

Preisschild für Jakobs: Köln braucht Einnahmen durch Spielerverkäufe

Stefan Janssen
Feb 4, 2021, 11:01 AM GMT+1
Ismail Jakobs.
Ismail Jakobs. / Lars Baron/Getty Images
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Nach dem bitteren Ausscheiden im Achtelfinale des DFB-Pokals gehen dem 1. FC Köln hilfreiche Einnahmen durch die Lappen. Der Bundesligist muss im Sommer wohl Spieler verkaufen, um den Umsatzeinbruch abzufedern. Eigengewächs Ismail Jakobs hat auch schon ein Preisschild.

In der Bundesliga läuft es beim 1. FC Köln inzwischen einigermaßen, durch sieben Punkte aus den vergangenen vier Spielen stehen die Kölner über dem Strich und haben in Sachen Klassenerhalt alles in der eigenen Hand. Aus dem Schneider sind sie natürlich trotzdem nicht und Rückschläge gibt es in der Domstadt auch weiterhin.

Da wäre zum einen die Posse um die geplante Einstellung von Fritz Esser als Mediendirektor, die den Verein mal wieder sehr schlecht dastehen ließ. Nachdem diese dann am Mittwoch beendet war, folgte das Pokal-Aus beim Zweitligisten Jahn Regensburg nach Elfmeterschießen.

Die Highlights vom Pokal-Achtelfinale Regensburg - Köln im Video

Das Ausscheiden gegen den Zweitligisten ist nicht nur per se bitter, es sorgt auch dafür, dass dem Effzeh wichtige Einnahmen in Millionenhöhe durch die Lappen gehen. Die Kölner können, wie so ziemlich jeder Verein, aktuell natürlich jeden Cent gebrauchen, vor allem bei einem laut kicker zu erwartenden Umsatzeinbruch von 40 Millionen Euro.

Nach Angaben des Fachmagazins müssen die Geißböcke jetzt noch intensiver über Spielerverkäufe im Sommer nachdenken als ohnehin schon. Besonders gefragt sei demnach Eigengewächs Ismail Jakobs, der am Mittwoch in Regensburg ein Tor erzielte und ein weiteres vorbereitete. Der U21-Nationalspieler soll besonders wegen seiner Schnelligkeit sehr begehrt sein.

Eine Ablöse für Jakobs schwebt den Kölnern demnach auch schon vor: Auf dem nationalen Markt soll der 21-Jährige ein Preisschild von 13 Millionen Euro haben. Ein happiger Preis für einen Spieler, der in dieser Saison in der Bundesliga noch ohne Torbeteiligung ist und noch mitten in der Entwicklung steckt. Das Potenzial ist aber vorhanden, weswegen es vielleicht einen Verein gibt, der diesen Preis zahlt. Dem Kölner Bankkonto würde es gut tun.

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