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Pedri: "Real Madrid sagte mir, ich sei nicht gut genug"

Jan Kupitz
Pedri
Pedri / Quality Sport Images/GettyImages
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Barça-Star Pedri hat verraten, dass er in seiner Kindheit von Real Madrid abgelehnt wurde, weil er nach Meinung der Königlichen nicht gut genug war, um für den spanischen Spitzenklub zu spielen.


Pedri hat eine fulminante Entwicklung hinter sich und sich in den letzten zwei Jahren nicht nur zu einem der wichtigsten Spieler von Barça, sondern auch des spanischen Nationalteams gemausert. Mit seinen 19 Jahren hat er noch eine ganz große Karriere vor sich, so viel ist sicher.

Der Mittelfeldspieler, der 2020 von Las Palmas zu den Katalanen gewechselt war, verriet, dass seine Karriere auch anders hätte verlaufen können, nachdem er in jungen Jahren ein Probetraining bei Real absolviert hatte.

Pedri sagte gegenüber COPE: "Ich ging dorthin [zu Real Madrid] und die ersten paar Tage konnte ich nicht trainieren, weil Schnee auf dem Platz lag. Ich habe drei Tage trainiert. An einem Tag spielten sie, glaube ich, und sie nahmen mich mit der B-Mannschaft zum Training mit. Am Ende sagten sie mir, dass ich nicht das Niveau hätte, um dort zu spielen."

Das muss ein Schlag für das Selbstvertrauen des jungen Mannes gewesen sein! Aber Pedri fügte hinzu, dass die Ablehnung ihn beflügelt habe, anderswo erfolgreich zu sein, was schließlich in einem Wechsel nach Barcelona gipfelte.

Er verriet: "Zuerst mag man es nicht, wenn man irgendwo abgelehnt wird. Aber dann motiviert es einen, zu denken, dass man hart arbeiten muss, wenn man nicht gewollt wurde, damit man in der Zukunft etwas anderes bekommen kann."

"Jetzt bin ich da, wo ich sein will. Ich habe die Person, die mich abgelehnt hat, nie getroffen. Ich weiß nicht mehr, wer er ist. Ich würde ihm sagen, dass ich mich jetzt in Barcelona sehr wohl fühle."

Barça wurde in der ersten Saisonhälfte unter Ronald Koeman belächelt, aber seit Xavi das Amt des Trainers übernommen hat, ist das Team in bester Form. Pedri hätte sich auch über den jüngsten Clasico-Sieg seiner Mannschaft gegen Real Madrid gefreut, als die Blaugrana im Bernabeu mit 4:0 gewann.

Die Blaugrana sind derzeit Dritter in La Liga, zwölf Punkte hinter Tabellenführer Real.


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