Pedri: Barcelonas "Schnäppchen" wird immer teurer!

Dürfte für den FC Barcelona noch um einiges teurer werden: Pedri
Dürfte für den FC Barcelona noch um einiges teurer werden: Pedri / Quality Sport Images/Getty Images
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Viel wurde in den letzten Wochen über die formidable Entwicklung von Youngster Pedri beim FC Barcelona geschrieben. Und darüber, was für ein Schnäppchen (fünf Millionen Euro fixe Ablösesumme) der Kanarier für die Blaugrana doch gewesen sei. Doch das ist nur relativ.

Denn nach Angaben der spanischen Fachzeitung Marca könnte der 17-Jährige die Katalanen doch noch einiges mehr kosten als anfangs gedacht. Demzufolge haben sich die Macher von Pedris vorherigem Klub UD Las Palmas nicht nur eine (marktübliche) Weiterverkaufsbeteiligung für den Teenager in Höhe von 15 Prozent in den Kontrakt schreiben lassen.

Pedri könnte Barça am Ende bis zu 22 Millionen kosten

Kommt Pedri zudem auf eine bestimmte Anzahl von Einsätzen unter Ronald Koeman, würde sich der Preis proportional erhöhen. Etwaige (und bald zu erwartende) Abstellungen für das A-Team der spanischen Nationalelf würden den Preis für Pedri zusätzlich in die Höhe treiben. Das in Madrid ansässige Blatt spricht von einem finalen Betrag von um die 22 Millionen Euro.

Nur Saviola war ein teurerer Einkauf im Teenager-Alter

War in Spanien für den FC Barcelona, den FC Sevilla, Real Madrid und den FC Málaga aktiv: Javier Saviola
War in Spanien für den FC Barcelona, den FC Sevilla, Real Madrid und den FC Málaga aktiv: Javier Saviola / Bagu Blanco/Getty Images

Und damit würde der flinke Offensivmann den zweiten Platz in der All-time-Liste der teuersten Einkäufe der Blaugrana im Teenager-Alter übernehmen. Lediglich ein gewisser Javier Saviola (damals 19 Jahre jung), und in Argentinien zu dieser Zeit als neuer Maradona gefeiert, kostete den Klub mehr Geld. Im Sommer 2001 überwies der FCB satte 35,9 Millionen Euro an River Plate Buenos Aires, um sich die Dienste des conejo (Kaninchen) zu sichern.

Preise explodieren weltweit auch für junge Spieler

Viermal teurer als der Ausgangswert - und dennoch muss man den Katalanen zu der Verpflichtung Pedris wohl gratulieren. Auch eingedenk der in den letzten Jahren in bisweilen obszöne Höhen gestiegenen Preise für Fußballer weltweit. Ein Jude Bellingham (17) oder Erling Braut Haaland (damals noch 19), um mal nur zwei aktuelle Profis des BVB zu nennen, liegen nicht soweit von diesen Sphären entfernt. Der Engländer war mit 25 Millionen Euro sogar teurer, als es Pedri für Barça werden würde.

Um eventuelle Bewerber um die Dienste Pedris vorerst abzuschrecken, wurde dessen Ablösesumme (Vertrag in Barcelona läuft noch bis Sommer 2022) schon mal vorsorglich auf 400 Millionen Euro fixiert. Aber selbst das will in diesen verrückten Zeiten ja nichts mehr heißen.