Verlässt Glasner die Eintracht? England-Klub baut Kontakt auf

Oliver Glasner
Oliver Glasner / Cathrin Mueller/GettyImages
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Seine Frustrede nach der Niederlage gegen Union Berlin, einem weiteren Rückschritt in letzter Zeit, hat die Stimmung bei Eintracht Frankfurt definitiv nicht verbessert. Ein Abgang von Oliver Glasner erscheint denkbar, zumal Tottenham Hotspur bereits Kontakt zu den Beratern des Trainers aufgenommen hat.

Spätestens mit der Teilnahme in der Champions League in der aktuellen und dem Gewinn der Europa League zum Ende der vergangenen Saison, hat sich Oliver Glasner auch im europäischen Fußball einen Namen gemacht. Lieferte er zuvor schon beim VfL Wolfsburg gute Arbeit ab, konnte er Eintracht Frankfurt wieder auf die Europa-Karte setzen und für wichtige Entwicklungen sorgen.

Das macht ihn als Trainer natürlich für andere Vereine interessant. Umso spannender wird dieses Szenario, da Glasner die SGE um etwas Bedenkzeit bezüglich einer angedachten Vertragsverlängerung gebeten hat.

Spurs nimmt Kontakt zu Glasner auf: SGE-Coach als Nachfolger von Conte?

Der FC Chelsea galt bereits als interessiert, da das mit Graham Potter angestoßene Projekt - zumindest bis vor ein paar Wochen - so überhaupt nicht funktionierte. Der Bild zufolge hat sich nun auch Tottenham Hotspur dazugestellt. Das Interesse ist offenbar konkret: Die Spurs sollen mit dem Berater des Coaches auch schon in Kontakt getreten sein.

Dabei geht es um die Nachfolge von Antonio Conte, der spätestens zum Sommer gehen wird. Ob der Italiener und der Klub sich erst dann trennen, oder ob eine Zwischenlösung die Saison noch beendet: Zur neuen Saison soll ein neuer Trainer an der Seitenlinie stehen. Während eine Rückkehr von Mauricio Pochettino immer wieder thematisiert wird, scheint Glasner ein ernsthafter Kandidat zu sein.

Für Markus Krösche ist die Ausgangslage klar: Trotz der aktuellen Probleme, die Glasner am Sonntag ungewohnt offen und in drastischer Weise ansprach, soll er unbedingt bleiben. Frankfurt, so der Plan, soll mit und durch ihn weiterhin wachsen. Entsprechend wird der Sportvorstand einen Wechsel verhindern wollen. Das wird allerdings schwieriger, als es noch vor wenigen Monaten vermutet worden wäre.