Offiziell: Ronaldo schließt sich Al-Nassr an - XXL-Vertrag für CR7

Yannik Möller
Cristiano Ronaldo
Cristiano Ronaldo / Matthew Ashton - AMA/GettyImages
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Mittlerweile ist es amtlich: Cristiano Ronaldo wird ab sofort in Saudi-Arabien für Al-Nassr aufspielen. Dafür hat CR7 einen Vertrag unterschrieben, der in Sachen Gehalt neue Rekorde aufstellt.


Was seit Wochen schon im Gespräch war, ist seit dem späten Freitagabend auch offiziell: Ab sofort wird Cristiano Ronaldo in Saudi-Arabien Fußball spielen. Dafür hat er einen bis zum Sommer 2025 gültigen Vertrag unterschrieben. Für die nächsten zweieinhalb Jahre wird er also für Al-Nassr aufspielen - eher er dem Verein aber auch vertraglich erhalten bleibt.

Anschließend soll er nämlich als Botschafter agieren, ganz im Sinne der WM-Bewerbung von Saudi-Arabien, die mit Griechenland und Ägypten geteilt wird. Deshalb wird ihm anlässlich dieser Vertragsunterschrift auch Sportswashing vorgeworfen.

Neuer CR7-Vertrag durchbricht eine finanzielle Schallmauer

Doch das scheint CR7 nicht wirklich zu interessieren. Viel wichtiger scheint angesichts der fehlenden sportlichen Perspektive in der Saudi Professional League das Gehalt zu sein - und das hat es in sich.

Schon alleine für die Unterschrift, weil er nach seinem Aus bei Manchester United als vertragsloser Spieler unterschrieben hat, wird er satte 100 Millionen Euro gezahlt bekommen. Bloß dafür, dass er den Vertrag gültig werden lässt. Dazu gibt es ein Jahresgehalt, das auch Werbedeals und Bildrechte umfassen soll, etwa 200 Millionen Euro (via Bild). So viel ist wohl klar: Al-Nassr lässt sich diesen Coup einiges kosten.

Mit diesen Summen bricht Ronaldo den Rekord des bis dato lukrativsten Spieler-Vertrags für einen Fußballer.

Bis zuletzt hatte etwa Piers Morgan, der mit ihm das explosive Interview geführt hat und eigentlich als eine Art Vertrauter des Megastars gilt, den bevorstehenden Wechsel verneint. Der Tenor: Ronaldo hat viel größere Angebote, als nach Saudi-Arabien zu wechseln. Nun ist es aber doch so gekommen. In den sozialen Netzwerken wissen selbst die größten Anhänger des 37-Jährigen nicht so ganz, was sie von dieser Entscheidung halten sollen.


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