Werder Bremen

Niclas Füllkrug spricht über neuen Werder-Vertrag: "Den Tod musste ich sterben"

Simon Zimmermann
Niclas Füllkrug hat eine ganz besondere Verbindung zu Werder
Niclas Füllkrug hat eine ganz besondere Verbindung zu Werder / Ronny Hartmann/GettyImages
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Niclas Füllkrug hat in einer Medienrunde über seine Vertragsverlängerung gesprochen. Und dabei nicht nur seine besondere Verbindung zu Werder Bremen betont, sondern auch Details zu seinem neuen Arbeitspapier ausgeplaudert.


Vor zwei Tagen hat Niclas Füllkrug seinen Vertrag bei Werder Bremen um zwei Jahre bis 2025 verlängert. In einer Medienrunde am Dienstag plauderte der 29-Jährige die vom Verein nicht kommunizierte Laufzeit aus: "Ans Karriereende denke ich jetzt noch nicht. Erstmal habe ich hier ja noch drei Jahre vor mir", erklärte der Torjäger.

Mit einem breiten Grinsen versuchte er sich kurz darauf noch zu retten: "Oder wie lange der Vertrag auch immer läuft."

Da war das Kind aber längst schon in den Brunnen gefallen. Füllkrug bestätigte 90min-Informationen zu den Details seines neuen Arbeitspapiers. Demnach stimmte er auch einer Gehaltsreduzierung von 2,5 auf bis zu zwei Millionen Euro im Jahr zu (inklusive Erfolgsprämien).

"Den Tod musste ich sterben, weil ich hierbleiben wollte."

Füllkrug über sein reduziertes Gehalt

"Ich habe Werder von Anfang an signalisiert, dass ich weiß, dass eine Vertragsverlängerung nicht zu denselben Bezügen laufen kann wie vorher. Wir verdienen als Fußballer bei Werder Bremen alle genug Geld, um unsere Familien zu ernähren und ein tolles Leben führen zu können. Deshalb bin ich dankbar und demütig", erklärte Füllkrug weiter.

Auch andere Spieler im Kader hätten weniger Geld akzeptiert. "Es war nicht nur bei mir der Fall. Es zeigt, dass die Spieler gerne für Werder spielen. Gefühlt gab es in den letzten Jahren auch andere Zeiten, in denen der finanzielle Aspekt sehr wichtig war. Und jetzt hast du hier Spieler, die woanders mehr Geld verdienen könnten, aber trotzdem bleiben, weil sie einfach Bock auf Werder haben", freute sich der Angreifer.

Füllkrugs "ganz besondere Verbindung zur Stadt und zum Verein"

Für ihn persönlich sei die Beziehung zum Klub ohnehin eine spezielle: "Es gibt zwei Klubs, die für mich auf Profi-Niveau etwas ganz Besonderes sind, und zwar Hannover 96 und Werder Bremen. Ich habe meine ganze Jugendzeit in Bremen verbracht, bin hier zur Schule gegangen. Daher kommt es, dass ich eine ganz besondere Verbindung zur Stadt und zum Verein habe. Deshalb fiel es mir auch leicht, meinen Vertrag zu verlängern."

Vor seiner Verlängerung wurde zahlreichen Klubs aus dem In- und Ausland Interesse am 29-Jährigen nachgesagt. "Gesprochen habe ich aber ausschließlich mit Werder", versicherte Füllkrug.

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