Neymar-Verletzung schockt Brasilien: Wird der PSG-Star bis zur K.o.-Runde fit?

Dominik Hager
Neymar wird wohl erst in der K.o.-Runde wieder mitwirken
Neymar wird wohl erst in der K.o.-Runde wieder mitwirken / Chris Brunskill/Fantasista/GettyImages
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Die brasilianische Selecao ist mit einem 2:0-Erfolg gegen Serbien standesgemäß ins WM-Turnier gestartet. Dabei verlor man jedoch ausgerechnet Superstar Neymar, der sich in einem Zweikampf verletzte und in der 79. Minute aufgeben musste. Nach dem Spiel sah man den 30-Jährigen mit Tränen im Gesicht und einem dicken Knöchel auf der Bank. Nun ist ein wenig mehr über den Gesundheitszustand des Offensivspielers bekannt.


Nach dem Fiasko von 2014, als Brasilien nach der schweren Verletzung von Neymar mit 1:7 an Deutschland scheiterte, sind die Sorgen natürlich groß, dass der Superstar erneut im entscheidenden Moment fehlt. In den Medien war im Nachgang der Partie von einem möglichen WM-Aus die Rede. Die spanische Sport hat nun die mutmaßliche Ausfallzeit des Spielers enthüllt.

Brasilien wohl zweimal ohne Neymar

Dem Bericht zufolge, planen die Brasilianer im Achtelfinale wieder mit Neymar. Ein Einsatz gegen die Schweiz am kommenden Montag sei keine Option und auch gegen Kamerun soll Neymar lediglich mitwirken, wenn das Weiterkommen auf der Kippe steht. Der Fokus des Spielers liege derzeit aber klar auf der K.o.-Runde.

In Brasilien dürfte man nach dieser Nachricht - insofern sie sich als wahr herausstellt - aufatmen. Ein Neymar-Ausfall in den beiden verbliebenen Gruppenspielen sollte nicht das ganz große Problem darstellen. Mit Rodrygo, Antony oder Gabriel Jesus hat man schließlich hochkarätigen Ersatz zur Verfügung. Demnach wäre es wohl völlig ausreichend, wenn Neymar erst bei den großen Spielen in der K.o.-Phase wieder mit von der Partie ist.

Danilo muss ebenfalls pausieren

Die Selecao muss gegen die Schweiz und gegen Kamerun zudem auf Rechtsverteidiger Danilo verzichten. Der 31-Jährige fällt laut Angaben von TNT Sports BR ebenfalls verletzungsbedingt aus. Sieht ganz so aus, als müsse es fürs Erste der 39-jährige Dani Alves rechts hinten richten.


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