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Neymar: Verbleib bei PSG nur wenn Messi kommt?

Dec 4, 2020, 1:43 PM GMT+1
So würden beide wieder gerne zusammen jubeln: Neymar und Leo Messi
So würden beide wieder gerne zusammen jubeln: Neymar und Leo Messi | DANI POZO/Getty Images
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Dass sich Neymar und Lionel Messi, entgegen manch kolportierter Nachricht aus dem Umfeld des FC Barcelona, während ihrer gemeinsamen Zeit in der Grafenstadt sehr gut verstanden haben, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Beide Spieler bekunden periodisch ihre gegenseitige Bewunderung und haben ihre jeweiligen Klubs mehrfach öffentlich dazu aufgefordert, den jeweils anderen doch bitte schnellstmöglich zu verpflichten. Der Brasilianer könnte die Verlängerung seines bis 2022 laufenden Vertrages in Paris sogar von der Verpflichtung Messis abhängig machen.

So zumindest berichtet es die barça-nahe Mundo Deportivo, ohne jedoch dabei konkrete Aussagen Neymars in diese Richtung zu zitieren. Doch das ist vielleicht auch gar nicht nötig, denn aus den Fakten, die schon auf dem Tisch liegen, lässt sich alles andere logisch ableiten.

Spielt Neymar die Messi-Karte, um PSG unter Druck zu setzen?

Dass es sein Herzenswunsch ist, wieder zusammen mit Lionel Messi in einer Mannschaft zu spielen, hat Neymar rund um das Champions League-Spiel seiner Mannschaft bei Manchester United bekräftigt. Er sagte aber auch den unscheinbaren, aber deswegen nicht minder bemerkenswerten Satz: "Es könnte überall sein, damit habe ich kein Problem." Heißt: auch ein Weggang aus Paris ist denkbar. Neymars Vertrag in der französischen Hauptstadt läuft im Sommer 2022 aus.

Bis dahin wird sich längst entschieden haben, wohin es Lionel Messi nach dem Sommer nächsten Jahres zieht. Und abhängig davon, ob der Weg des Argentiniers in die Stadt der Liebe führt (oder eben auch nicht) könnte Neymar seinen Verbleib in der Ligue1 unter die Bedingung stellen: ich bleibe - wenn Messi kommt. Käme dieser also nicht, würde wohl auch Neymar seine Koffer packen. Vielleicht ja dann zum englischen Top-Klub Manchester City, der neben Paris St. Germain wohl der einzige Verein auf der Welt ist, der sich das Top-Duo im Paket leisten könnte.

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