Nachwuchsboss Ricken schwärmt von BVB-Juwel: "Herausragend in seiner Altersklasse"

Daniel Holfelder
Nnamdi Collins
Nnamdi Collins / Vasile Mihai-Antonio/GettyImages
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Borussia Dortmund ist bekannt für seine exzellente Nachwuchsarbeit. Auch in den kommenden Jahren ist damit zu rechnen, dass die Schwarz-Gelben das ein oder andere Top-Talent hervorbringen. Nachwuchschef Lars Ricken traut vor allem einem Spieler eine rasante Entwicklung zu.


Gegenüber den Ruhr Nachrichten zählte Ricken eine ganze Reihe junger Talente auf, denen er eine große Karriere zutraut. "Wir haben in der U19 und U17 viele Junioren-Nationalspieler. Insofern möchte ich niemandem Unrecht tun. Ich will deshalb nur einige, wenige Namen nennen", erklärte der 46-Jährige.

"In Nnamdi Collins, Filippo Mané, Elias Benkara, Luke Rahmann und Tyler Meiser haben wir gleich fünf talentierte Innenverteidiger und sind dort extrem gut aufgestellt für die nächsten Jahre. In Paris Brunner, Kjell Wätjen, Almugera Kabar und Charles Herrmann haben wir viele weitere spannende Spieler."

Einen der genannten Spieler hob der Nachwuchsboss besonders hervor. "Nnamdi Collins ist der herausragende Innenverteidiger in Deutschland in seiner Altersklasse", so Ricken. Der 18-Jährige soll ab Januar regelmäßig in der U23 trainieren. "Er ist körperlich so weit, dass er sich ab dem neuen Jahr im Männerfußball messen soll. Jetzt geht es darum, das nächste halbe Jahr zu nutzen, bevor er in den Seniorenbereich kommt. Dazu wollen wir ihm erhöhte Trainingsintensität in der U23 verschaffen", begründete Ricken diese Entscheidung.

"Bessere Perspektive als in England"

Außerdem verriet der Ex-Profi, warum der BVB speziell für englische Talente eine gute Adresse sei. Im Rahmen der UEFA Youth League habe er mit Brian Barry Murphy, dem U19-Trainer von Manchester City, gesprochen. Der habe ihm versichert, dass sich die Nachwuchsspieler bei City und dem BVB in etwa auf dem gleichen Level befänden.

"Beim BVB allerdings würden die Top-U19-Spieler schon bei den Profis dabei sein, was in Manchester nicht der Fall ist", schilderte Ricken die Unterhaltung mit Murphy. "Deswegen sehen viele englische Talente in Deutschland eine bessere Perspektive als in England, um im Profibereich anzukommen. Siehe Jadon Sancho oder Jude Bellingham."


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