Nach Leipzig-Auftakt: Eberl stichelt gegen Gladbach

Yannik Möller
Max Eberl
Max Eberl / Christof Koepsel/GettyImages
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Inzwischen ist Max Eberl als Geschäftsführer bei RB Leipzig tätig. Den Verein zählt er schon jetzt als einen seiner "Traumvereine". Borussia Mönchengladbach scheint jedoch nicht dazuzugehören.


Dass Max Eberl über den Amateurfußball und die dazugehörige Bratwurst, wie er es sinngemäß formulierte, die Liebe zum und die Lust auf den Fußball wiedergefunden hat, ist eine schöne Geschichte. Dass ihn dieser Weg aber ausgerechnet nach Leipzig führt, sorgt bei vielen Fans für Kritik.

Immerhin betonte er etwa bei seiner Antritts-Pressekonferenz, dass er sich nach wie vor Sorgen wegen der Kommerzialisierung im Fußballgeschäft mache. Derartige Aussagen, ausgerechnet mit dem 'Red Bull'-Logo im Rücken und als neuer Sportchef bei RBL, entbehren durchaus einer gewissen Ironie. Eine Entwicklung, die verständlicherweise vor allem bei Gladbach-Anhängern für Frust sorgt.

Gladbach zählt nicht zu Eberls "Traumvereinen" - Leipzig hingegen schon

Doch anstatt dass sich die Lage alsbald wieder beruhigt, dürfte sie erst einmal weiter entfacht werden. Immerhin sprach Eberl nun gegenüber der Sportbild von seinen "drei Traumvereinen".

Er zählte auf: "Einer ist RB, einer im Süden Deutschlands und einer in England."

Keine Spur von der Borussia. Keine Spur von dem Klub, bei dem er über 17 Jahre in verschiedenen Funktionen gearbeitet hat und für den er zuvor als Spieler in 146 Pflichtspielen auf dem Rasen stand. Das ist schon sehr verwunderlich.

Wenig überraschend wird diese Aussage als ein Sticheln gegenüber Gladbach angesehen. Schlussendlich scheinen die ganzen Liebesbekundungen, die er in den letzten Jahren gegenüber der Fohlenelf gemacht hat, nichts mehr wert zu sein. Stattdessen zählt Leipzig nun zu diesem Kreis der "Traumvereine".


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