Nach einem halben Jahr in Spanien: Michaela Specht kehrt zur TSG Hoffenheim zurück

Helene Altgelt
Zurück in Hoffenheim: Michaela Specht
Zurück in Hoffenheim: Michaela Specht / Alexander Scheuber/GettyImages
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Die TSG Hoffenheim hat Innenverteidigerin Michaela Specht zurückgeholt. Die 25-Jährige hatte bereits zwischen 2015 und 2022 im Kraichgau gespielt, bevor sie sich im Sommer Real Sociedad San Sebastian anschloss. Specht unterschrieb einen Vertrag bis 2024, wie der Bundesligist bekanntgab.


Specht kennt sich in Hoffenheim bereits gut aus, bestritt während ihrer sieben Jahre im Klub knapp 100 Bundesliga-Spiele. Die 25-Jährige war über die Zeit zur Stammspielerin und Leistungsträgerin avanciert. Der Wechsel zu Real Sociedad, das in der Champions-League-Qualifikation auf Bayern München traf, war für Specht der nächste Schritt. In der Liga F bestritt sie aber nur fünf Spiele.

Nun zieht es sie wieder zurück in den Kraichgau. Specht erklärt den Wechsel wie folgt: "Hinter mir liegt ein sehr lehrreiches halbes Jahr, in dem ich auf und neben dem Platz viele neue Erfahrungen sammeln konnte und ich auch viel über mich selbst gelernt habe. Der Kontakt nach Hoffenheim ist in den vergangenen Monaten nicht abgerissen, die Entwicklung habe ich intensiv verfolgt. Als ich die Möglichkeit bekommen habe, zur TSG zurückzukehren, habe ich über meine Situation und meine Ziele nachgedacht, und mich schließlich für einen Wechsel entschieden. Den beiden Vereinen bin ich dankbar, dass sie mir diesen Schritt ermöglicht haben."

Die TSG Hoffenheim liegt in der Frauen-Bundesliga aktuell auf dem fünften Platz. Erklärtes Ziel des Vereins ist es, nächste Saison wieder in der Champions League zu spielen. Aufgrund der Resultate musste im Dezember Trainer Gabor Gallai gehen. Wie 90min exklusiv berichtet hatte, wird der ehemalige Wolfsburger Coach Stephan Lerch sein Nachfolger.

Verstärkung für die wacklige TSG-Defensive

Lerch, der sein Amt im März antritt, muss besonders die Defensive stabilisieren: 19 Gegentore in zehn Frauen-Bundesliga-Spielen sprechen eine klare Sprache. Nur drei Teams haben sich in der Verteidigung wackliger gezeigt als die TSG. Spechts Verpflichtung ist daher logisch, der Klub zeigte sich erfreut über den Transfer.

"Unser Ziel war ganz klar, dass wir uns im Winter mit einer erfahrenen Defensivspielerin verstärken wollen“, erklärte Ralf Zwanziger, Abteilungsleiter Frauenfußball bei der TSG. "Entsprechend freuen wir uns sehr auf die Rückkehr von Michaela, die mit unserer Spielphilosophie, dem Umfeld und den Strukturen im Verein bereits bestens vertraut ist. Wir sind uns sicher, dass sie sich sehr schnell wieder einfinden wird, und dass sie mit ihrer Erfahrung und ihren Führungsqualitäten von Beginn an eine Verstärkung für uns sein wird.“

Specht sagte über ihre Ambitionen bei der Rückkehr: "Das Ziel hier in Hoffenheim muss sein, in der Defensive wieder stabiler aufzutreten, dazu möchte ich meinen Teil beitragen. Zudem will ich dem Team auch mit meinen Stärken außerhalb des Platzes weiterhelfen.“


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