Mit Bayern-Vergleich: Süle glaubt weiter an BVB-Meisterschaft

Yannik Möller
Niklas Süle
Niklas Süle / ANP/GettyImages
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Obwohl Borussia Dortmund sogar noch um die Qualifikation für die Champions League kämpfen muss, glaubt Niklas Süle weiterhin an die Meisterschaft - und zwar in dieser Saison. Das macht er auch anhand eines Vergleichs mit dem FC Bayern fest.


Platz sechs in der Tabelle, neun Punkte Abstand auf den FC Bayern und - etwa zur Hälfte der Saison - die erneute Qualifikation für die Champions League alles andere als sicher. Es ist keine gute Ausgangslage für den BVB, wenn am Wochenende in den Liga-Alltag zurückgekehrt wird. Den eigenen Erwartungen läuft Schwarz-Gelb hinterher.

Niklas Süle hingegen glaubt noch immer an die ganz großen Ziele. Damit ist nicht einmal der Vizemeister-Titel und die sichere Königsklasse gemeint, sondern die Meisterschaft.

Süle gibt sich kämpferisch: Der BVB kann noch Meister werden

"Die Tabellensituation ist nur eine vorläufige", so der Verteidiger gegenüber der Welt (via Ruhrnachrichten). Der Grund, weshalb er weiterhin an den Titel glaubt, sind die Münchener: "Ich kann mich noch gut erinnern, dass der BVB einmal neun Punkte vor den Bayern stand und am Ende dann doch die Bayern Meister geworden sind."

Noch sei "nichts verloren", betonte er. Der 27-Jährige weigert sich damit nahezu vehement, das Titelrennen vorzeitig abzusagen. Einerseits ist das verständlich, sind doch erst 15 Spieltage gespielt. Andererseits liegt der Fokus bei der Borussia viel eher auf der Wiedergutmachung der bisherigen Spiele und dem Erreichen der Minimal-Ziele, als auf dem Herausfordern der Bayern.

"Falls wir die zwei noch ausstehenden Hinrundenspiele gewinnen sollten, wären wir wieder ganz vorn mit dabei. Es sind nur drei Punkte bis zum zweiten Platz", gab Süle weiter zu verstehen.

Der Nationalspieler gab sich selbstkritisch und zugleich kämpferisch: "Wir müssen uns hinterfragen und versuchen, es besser zu machen als bisher. Wir sind weit davon entfernt, unsere Ziele schon aufzugeben. Wir stehen in der Champions League im Achtelfinale, sind im DFB-Pokal weiter. Und wir möchten in der Bundesligatabelle klettern."

Dass man zum Restart eher eine Aufholjagd starten muss, liegt aus Sicht des Verteidigers auch an "Erkrankungen, Verletzungen". Zudem befinde sich die Mannschaft "mitten in einem Umbruch". So sei klar gewesen, dass es "Zeit benötigen wird, bis sich alles findet".


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