Marokkos voraussichtliche Aufstellung gegen Frankreich - WM-Halbfinale

Philipp Geiger
Seit Ende August im Amt: Walid Regragui
Seit Ende August im Amt: Walid Regragui / Fantasista/GettyImages
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Sorgt Marokko am Mittwochabend im WM-Halbfinale (Anpfiff 20 Uhr) für die nächste Überraschung? Nachdem die Nordafrikaner Spanien (3:0 i.E.) und zuletzt Portugal (1:0) aus dem Turnier geworfen haben, wartet in der Runde der letzten Vier die französische Nationalmannschaft. Vor dem Duell mit dem amtierenden Weltmeister haben die Marokkaner das eine oder andere Fragezeichen im Kader.


Mazraoui wohl einsatzfähig - Kapitän Saiss droht auszufallen

Im Viertelfinale musste Chefcoach Walid Regragu auf Noussair Mazraoui (krank & Hüftprobleme) und Nayef Aguerd (Leistenprobleme) verzichten. Während der Bayern-Profi am Mittwochabend aller Voraussicht nach wieder mitwirken kann, steht hinter Aguerd weiterhin ein Fragezeichen.

Kapitän Roman Saiss plagte sich bereits vor dem Viertelfinale mit einer Oberschenkelverletzung herum und hielt knapp eine Stunde lang durch, ehe er ausgewechselt werden musste. Ob der Innenverteidiger im Halbfinale mitwirken kann, darf bezweifelt werden. Deutlich bessere Chancen werden Hakim Ziyech eingeräumt, der nach dem 1:0-Erfolg gegen Portugal angeschlagen war.

Walid Cheddira ist nach seiner Gelb-Roten Karte im Viertelfinale zum Zuschauen verdammt.

Marokkanische Nationalmannschaft: Voraussichtliche Aufstellung gegen Frankreich (4-3-3)

TW: Yassine Bounou - Der 31-jährige Schlussmann musste bei der WM-Endrunde erst einen Gegentreffer (Eigentor) hinnehmen.

RV: Achraf Hakimi - Auf seiner rechten Abwehrseite trifft Hakimi auf seinen PSG-Teamkollegen und guten Freund Kylian Mbappé.

IV: Jawad El Yamiq - Nach drei Einwechslungen durfte der Innenverteidiger im Viertelfinale erstmals von Beginn an auflaufen und empfahl sich mit einer guten Leistung für einen weiteren Startelfeinsatz.

IV: Badr Banoun - Da Kapitän Saiss am Mittwochabend wohl eher nicht zur Verfügung stehen wird, übernimmt Banoun den zweiten freien Platz im Abwehrzentrum.

LV: Noussair Mazraoui - Sollte es beim Bayern-Profi für die Startelf reichen, muss Yahia Attiyat Allah, der im Viertelfinale eine gute Vorstellung abgeliefert hat, die Linksverteidiger-Position räumen.

DM: Sofyan Amrabat - Als Abräumer im defensiven Mittelfeld ist Amrabat, der sich für die letzten beiden K.o.-Spiele fitspritzen ließ, fest eingeplant.

ZM: Azzedine Ounahi - Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique hatte nach dem Achtelfinale einige lobende Worte für den 22-Jährigen übrig: "Ich war von der Nummer acht angenehm überrascht. Dieser Junge hat nicht aufgehört zu laufen."

ZM: Selim Amallah - Der 26-Jährige ist einer von insgesamt 14 Spielern im Kader, die nicht in Marokko geboren wurden.

RA: Hakim Ziyech - Kein anderer Spieler hat bei der WM-Endrunde mehr Fouls begannen als Ziyech. Eine Gelbe Karte hat der Angreifer allerdings nicht kassiert.

MS: Youssef En-Nesyri - Nach Emmanuel Kunde, Eugene Ekeke und Sulley Muntari war En-Nesyri der vierte Afrikaner, der in einem WM-Viertelfinale ein Tor erzielt hat.

LA: Sofiane Boufal - Der gebürtige Pariser wartet in Katar noch auf seine erste Torbeteiligung.


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