Manchester City stolpert erneut: Plötzlich steht Haaland in der Kritik

Yannik Möller
Erling Haaland
Erling Haaland / Michael Steele/GettyImages
facebooktwitterreddit

Nach dem überraschenden Aus im EFL-Cup, musste Manchester City am Samstag bei der 1:2-Pleite im Manchester-Derby erneut Federn lassen. Nach der zweiten Niederlage in Folge gibt es ungewohnt viel Kritik gegenüber Erling Haaland.


Am Samstagnachmittag musste Manchester City eine 1:2-Niederlage im Stadtderby gegen Manchester United hinnehmen. Insbesondere der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer der Gastgeber im Old Trafford sorgte aufgrund einer abseitswürdigen Szene zwar für Diskussionen, doch stehen schlussendlich null Punkte für die Mannen von Pep Guardiola.

Damit war es gleich die zweite Niederlage hintereinander. Unter der Woche flogen die Skyblues durch eine 0:2-Pleite gegen den FC Southampton bereits aus dem EFL-Cup. Der Pokalwettbewerb wird zwar unter dem FA-Cup angesiedelt, doch haben Guardiola und City natürlich die Ansprüche, in allen Wettbewerben um Titel mitzuspielen.

Entsprechend frostig ist die Stimmung rund um die Mannschaft zurzeit. Wenig überrascht wächst zugleich die Kritik am stark besetzten Team. Nach der erneuten Niederlage muss auch Erling Haaland die Medien-Kritik aushalten.

Nach der erneuten Pleite: Auch Haaland gerät in den Kritik-Fokus

Nach dem Manchester-Derby wird der Stürmer von so manchen Blättern in den Negativ-Fokus genommen.

Die Daily Mail etwa schrieb: "Er ließ sich tief fallen, um mehr ins Spiel involviert zu sein, wurde aber von der Verteidigung ruhiggestellt." Der Mirror zog nach und bezeichnete Haaland als einen der großen Verlierer des Spiels (via Sport1).

Inzwischen sei er "außer Tritt geraten", während das Manchester-Duell bereits seine "dritte enttäuschende Leistung in Folge" war. Die Kollegen von 90min UK etwa urteilten: "Haaland war so wenig ins Spiel integriert wie immer, nur dieses Mal machte er nicht sein übliches Tor."

erling haaland
Haaland muss viel Medien-Kritik aushalten / Chloe Knott - Danehouse/GettyImages

Didi Hamann, der immer mal wieder mit harten Thesen für Aufmerksamkeit sorgt, twitterte zudem: "Man City war ein besseres Team ohne Haaland, auch wenn er in dieser Saison 40 Tore schießt."

Hatte er die Saison noch furios begonnen, weshalb er bei noch immer eindrucksvollen 21 Toren in 17 Einsätzen steht, konnte er in den letzten drei Partien nicht mehr treffen.

Die neue Niederlage geht allerdings nicht auf die Kappe des Norwegers. Weder war er an den zwei Gegentoren beteiligt, noch verpasste er mehrere Gelegenheiten, seine Mannschaft weiter in Führung zu bringen. Viel eher war es der Fall, dass er - erneut - in der Luft hing. Rund um oder gar im gegnerischen Strafraum konnte er sich nie gefährlich in Szene setzen oder gesetzt werden.

Dass er teilweise in der eigenen Hälfte umherlief, um sich hier und da den Ball zu holen und beim ebenfalls stockenden Aufbauspiel mitzuhelfen, sorgte für eine umso größere Diskrepanz zwischen eigentlicher Rolle und den Problemen, mit denen City zu kämpfen hatte.


"Ernährung im Profisport - mit Mark Warnecke": Der 90min-Podcast


Alles zu Man City bei 90min:

facebooktwitterreddit